1993-Suche nach Emin Önen

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senia54
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1993-Suche nach Emin Önen

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emin.jpg
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Das Verschwinden von Emin Önen – Der Junge, der nie nach Hause kam
Ein Frühlingstag im Rheinland
Kerpen, 16. Mai 1993. Es ist ein sonniger Sonntagabend.
Der zehnjährige Emin Önen verlässt gegen 18 Uhr das Haus seiner Familie im Stadtteil Buir, um einen Freund zu besuchen. Er ist ein aufgeweckter Junge, zuverlässig, freundlich – niemand ahnt, dass dieser Weg sein letzter sein wird.
Zwischen den Ortsteilen Buir und Manheim, nahe der Bundesstraße 4, wird Emin zum letzten Mal gesehen. Zwei Zeugen beobachten ihn gegen 20 Uhr in der Nähe einer Autobahnzufahrt. Danach verliert sich jede Spur.
Eine Suche ohne Ende
Noch in derselben Nacht beginnt eine großangelegte Fahndung.
Die Polizei richtet eine Sonderkommission ein, Helikopter überfliegen das Gebiet, Spürhunde durchkämmen Wälder und Felder rund um Kerpen.
Doch kein Schuh, kein Kleidungsstück, kein Hinweis taucht auf.
Tagelang hoffen Familie, Freunde und Nachbarn.
Plakate mit Emins Foto hängen an Bushaltestellen, Tankstellen, in Supermärkten.
Die Suche bleibt ergebnislos. Emin Önen – wie vom Erdboden verschluckt.
18 Jahre Schweigen
Jahre vergehen. Keine Spur, keine Zeugen, keine Hinweise.
Die Akte wird archiviert – ein ungelöstes Kapitel in der Geschichte von Kerpen.
Doch die Familie gibt nie auf.
Emins Eltern wenden sich immer wieder an die Medien, bitten um Hilfe, um ein Zeichen, um eine Erklärung.
weiter...
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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