Der Fall der 20-jährigen Heike Lehmann aus Seth (Kreis Segeberg) begann offiziell als Vermisstenfall, wird jedoch von der Kriminalpolizei seit vielen Jahren als mutmaßliches Tötungsdelikt (Mord) eingestuft und behandelt. Da bis heute keine Leiche gefunden wurde, bleibt das Verbrechen formal ein ungeklärter Cold Case.
[h2]
Das Opfer: Heike Lehmann war 20 Jahre alt und zum Zeitpunkt ihres Verschwindens im fünften Monat schwanger.
Die Tatzeit: Früher Morgen des 12. September 1982.
Der Tatort: Sie hatte mit ihrem damaligen Freund einen Ball der Landwirtschaftsmesse „Norla“ in Rendsburg besucht. Laut Aussage des Freundes setzte er sie frühmorgens vor ihrer Haustür in Seth ab. Seitdem fehlt jede Spur.
Der Verdacht: Die Ermittler hegten früh den Verdacht, dass die junge Frau von ihrem damaligen Freund getötet wurde. Nachweisen ließ sich dies jedoch nie.
Späte Suchaktion: Im Oktober 2018 flammte der Fall kurzzeitig im Fokus der Hamburger Polizei auf. Ein Landwirt fand Gegenstände wie eine Handtasche, Schuhe und einen BH. Die Polizei baggerte daraufhin tagelang einen Teich in Seth aus, fand jedoch keine menschlichen Überreste.
[h2]
Mord verjährt in Deutschland nicht. Die Ermittler hoffen auch nach Jahrzehnten auf Zeugen, die am 12. September 1982 im Raum Rendsburg/Seth oder im Umfeld der Messe auffällige Beobachtungen gemacht haben.
Zuständige Dienststelle:
Polizeipräsidium Kiel – Bezirkskriminalinspektion
Telefon: [url=tel:+494311600]+49 (0) 431 160-0[/url]
Notruf: [url=tel:110]110[/url]
[h2]