Der brutale Mord an der 84-jährigen Friederike Walter am Hamburger Holstenplatz gehört zu den langlebigen ungeklärten Verbrechen der Hansestadt. Da Mord in Deutschland nicht verjährt, ermittelt die Hamburger Mordkommission bis heute in diesem Fall.
Tatjahr: 1986.
Tatort: Hamburg-Altona, im 5. Stock eines Wohnhauses direkt am Holstenplatz.
Das Opfer: Die 84-jährige Friederike Walter war stark gehbehindert und lebte allein.
Todesursache: Die Seniorin wurde in ihrer eigenen Wohnung heimtückisch erwürgt.
Keine Raubspuren: Ob der Täter gezielt Geld suchte oder das Opfer flüchtig kannte, blieb unklar. Es gab wie in ähnlichen Fällen der Umgebung Fragen nach dem Zugang zur Wohnung.
Der Holstenplatz-Zusammenhang: Der Fall wird von Ermittlern oft im Kontext anderer ungeklärter Taten an älteren, alleinstehenden Frauen in Hamburger Ballungsgebieten analysiert. Im Jahr 2010 und den Folgejahren rollte die Hamburger Mordkommission alte Beweismittel im Zuge neuer Kriminaltechniken nochmals auf.