1989-Mord an Beatrix Hemmerle

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senia54
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1989-Mord an Beatrix Hemmerle

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📌 COLD CASE: Der brutale Balkon-Mord an Beatrix Hemmerle (1989)
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📄 Fall: Ungeklärter, extrem brutaler Mord an einer jungen Mutter in ihrer Wohnung
📍 Tatort: Erdgeschoss-Wohnung im Stadtteil Trier-Kürenz (Am Weidengraben / Petrisberg), Rheinland-Pfalz
📅 Tatzeit: Freitag, 11. August 1989, gegen 03:00 Uhr morgens
📺 Medienpräsenz: ZDF „Aktenzeichen XY... Ungelöst“, Podcast „Spurensuche“ (Volksfreund)

🕵️‍♂️ Umstände & Tathergang:
• Beatrix Hemmerle lebte zusammen mit ihrem 12-jährigen Sohn in einer Parterrewohnung. In der extrem warmen Sommernacht des 11. August 1989 schlief sie bei geöffneter Balkontür; die Rollläden waren nur zu drei Vierteln heruntergelassen.
• Zuvor hatte sie am späten Abend Besuch von ihrem Verlobten, der die Wohnung gegen 02:00 Uhr nachts verließ. Rund eine Stunde später nutzte der Täter die Situation aus und stieg leise über den Balkon ins Schlafzimmer ein.
• Der Unbekannte ging sofort mit einem Messer (mutmaßlich einem größeren „Überlebensmesser“) auf die schlafende Frau los und verletzte sie mit zahlreichen Stichen so schwer, dass sie noch am Tatort verblutete.
• Ihr 12-jähriger Sohn wurde durch die Schreie und Kampfgeräusche wach, eilte ins Schlafzimmer und fand seine Mutter blutüberströmt im Bett. Der Täter war bereits geflüchtet.

👣 Ermittlungsfortschritt & Kriminaltechnik:
Die wichtigste Spur: Auf einem nahegelegenen Parkplatz an den Studentenwohnheimen der Universität Trier (ca. 200 Meter vom Tatort entfernt) entdeckte die Polizei unmittelbar nach der Tat eine blutverschmierte Herren-Lederjacke (Konfektionsgröße 48–50). Kriminalbiologen konnten darauf Täter-DNA sichern.
Das Täterprofil: Die Ermittler gehen fest davon aus, dass der Mörder aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld von Beatrix Hemmerle stammte. Zudem gab es im Vorfeld Berichte über einen oder mehrere „Spanner“, die sich in der Wohnsiedlung herumtrieben und gezielt in Fenster blickten.
DNA-Massentest: Die Polizei rollte den Fall im Rahmen einer Cold-Case-Analyse komplett neu auf. Über 450 Männer aus dem damaligen Umfeld des Opfers und der Siedlung wurden zu einem freiwilligen DNA-Reihentest geladen, um das Profil mit der Spur auf der Lederjacke abzugleichen.

❓ Fragen
1. Wer hat in der Nacht zum 11. August 1989 gegen 03:00 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich "Am Weidengraben" in Trier oder auf dem angrenzenden Parkplatz der Studentenwohnheime gemacht?
2. Wer kann Angaben zu einer Person machen, die im Sommer 1989 im Besitz einer solchen Lederjacke (Größe 48–50) war und diese nach dem 11. August plötzlich nicht mehr trug oder vorgab, sie verloren zu haben?
3. Wer war damals in Trier-Kürenz als sogenannter „Spanner“ bekannt oder ist durch sexuell motiviertes Auskundschaften von Wohnungen aufgefallen?
4. Wer besaß zur Tatzeit ein auffälliges Überlebensmesser oder führte ein solches regelmäßig mit sich?


📞 Zuständige Dienststelle für Zeugenhinweise:
Polizeipräsidium Trier / Kriminaldirektion
📍 Salvianstraße 9, 54290 Trier
☎️ Telefon Kripo Trier: +49 (0)651 9779-0 (oder jede andere Polizeidienststelle)Link:

Link:
https://www.volksfreund.de/region/ungek ... id-6374711

https://www.presseportal.de/blaulicht/p ... RcVf5Iv-tc

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117701/4683404

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117701/4935703

https://aktenzeichen-xy-unvergessene-ve ... x-hemmerle
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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