1975-Mord an Gundula Steinbauer

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senia54
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1975-Mord an Gundula Steinbauer

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📌 COLD CASE: Der ungeklärte Mord an Gundula Steinbauer (1975)
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📄 Fall: Ungeklärter Anhalterinnen-Mord an einer Schwesternschülerin
📍 Letzter Aufenthaltsort: Tanz-Lokal "Schwarze Gams" am Marienplatz, Garmisch-Partenkirchen
📍 Fundort der Leiche: Im Lauterbach bei Garmisch-Partenkirchen / Oberau
📅 Verschwindetag: Donnerstag, 9. Januar 1975 (gegen 23:00 Uhr)
📅 Leichenfund: Kurz nach der Tat (durch einen Hundehalter im Bachlauf)
📺 Medienpräsenz: ZDF (Aktenzeichen XY ... ungelöst, Sendung vom 07.11.1975, Filmfall 3)

🕵️‍♂️ Umstände & Ermittlungen:
• Die 18-jährige Gundula Steinbauer war Schwesternschülerin im Münchner Rotkreuz-Krankenhaus Nymphenburg und verbrachte ihren Urlaub bei den Eltern in Farchant. Am Abend des 9. Januar 1975 besuchte sie zunächst das "Rosenstüberl 3" an der Krottenkopfstraße und wechselte später in das Tanz-Lokal "Schwarze Gams" am Marienplatz.
• Zeugen berichteten, sie habe an diesem Abend bedrückt gewirkt und vergeblich nach einem Bekannten gesucht, der sie die wenigen Kilometer nach Hause fahren könnte. Gegen 23:00 Uhr verließ sie das Lokal, um – wie bereits des Öfteren zuvor – per Autostopp (Anhalter) heimzufahren.
• Zeugen sahen etwa zu dieser Zeit ein Mädchen an der Klamm- Ecke Bahnhofstraße in einen hellen BMW mit auffallenden, dunklen Seitenstreifen und einem dunklen Dreieck auf der Kühlerhaube einsteigen. Ob es sich hierbei um das Opfer handelte, blieb ungeklärt.
• Ihre Leiche wurde im Lauterbach gefunden. Laut Gerichtsmedizin wies ihr Körper Spuren massiver Gewalt auf, was darauf hindeutet, dass sie sich nach Leibeskräften gewehrt hat. Da der Ablageort tiefe Ortskenntnisse erforderte, ging die Sonderkommission davon aus, dass der Täter aus dem Einzugsbereich Garmisch-Partenkirchen stammte. Ein Tatverdächtiger wurde damals kurzzeitig verhaftet, verfügte jedoch über ein hieb- und stichfestes Alibi.
DNA-Ermittlungen: Im Jahr 1999 wurden Blut, Sekrete und Fingernägel des Opfers aus der Asservatenkammer geholt. Ein damaliger DNA-Abgleich verlief vorerst negativ, die Akten blieben jedoch als Cold Case geöffnet.

👤 Beschreibung des Opfers:
Alter / Erscheinung: 18 Jahre alt, schlank, sympathisches Auftreten, Auszubildende zur Krankenschwester.
Bekleidung am Abend: Typische Winterbekleidung der Mitte-70er Jahre.

❓ Fragen
1. Gibt es neuere Erkenntnisse oder Medienberichte (nach 2000), ob die damals gesicherten DNA-Fremdspuren im Zuge modernerer Analyseverfahren (z. B. phänotypische Bestimmung oder Abgleich mit erweiterten Datenbanken) erneut überprüft wurden?
2. Ist bekannt, ob der beschriebene, auffällige "helle BMW mit den dunklen Seitenstreifen und dem Dreieck auf der Haube" jemals ermittelt und der Halter überprüft werden konnte?
3. Wurden im Raum Garmisch/Weilheim Parallelen zu anderen ungeklärten Anhalterinnen-Morden der 1970er Jahre in Oberbayern geprüft?


📞 Zuständige Dienststelle für Zeugenhinweise:
Kriminalpolizeiinspektion Weilheim
📍 Am Öferl 21, 82362 Weilheim i. OB
☎️ Telefon Zentrale / Kriminaldauerdienst: +49 (0)881 640-0
📧 Zentrale E-Mail: pp-obs.weilheim.kpi@polizei.bayern.de
💡 Da Mord in Deutschland gesetzlich nicht verjährt, nimmt die KPI Weilheim oder jede andere Polizeidienststelle auch nach über 50 Jahren Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen oder Fahrzeugen aus der Tatnacht entgegen.
Link:
https://germanmissing.blogspot.com/2020 ... ndula.html

https://www.merkur.de/lokales/lauerte-h ... 90653.html
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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