• Die 18-jährige Monika Pfeifer aus Dossenheim arbeitete als Verkäuferin in einem Kaufhaus in Heidelberg. Am Abend des 11. Oktober 1976 verbrachte sie Zeit in einem Lokal in der Heidelberger Altstadt und fuhr anschließend zu ihrem Freund nach Heidelberg-Ziegelhausen.
• Da ihr Partner einschlief und sie mitten in der Nacht dennoch nach Hause wollte, verließ sie die Wohnung eigenständig. Es wird stark vermutet, dass sie – wie damals üblich – per Anhalter (Autostopp) in Richtung Bergstraße reisen wollte.
• Erst rund zweieinhalb Monate später, am 20. Dezember 1976, entdeckte ein Arbeiter ihre Leiche, die im Rhein nahe der Konrad-Adenauer-Brücke trieb.
• Der Serien-Kontext: Der Mord ist Teil der "Heidelberger Serie" (1975–1977), bei der vier junge Frauen (Monika Sorn, Maria-Elsa Scholte, Monika Pfeifer und Maria Theresia Majer) verschwanden und ermordet wurden. Bis heute prüfen Cold-Case-Einheiten Verbindungen zu anderen überregionalen Verbrechenskomplexen (wie den Münsterland-Morden) sowie einen konkreten Tatverdacht gegen den berüchtigten, verstorbenen Serienmörder Kurt-Werner Wichmann.
• Alter / Erscheinung: Zum Todeszeitpunkt 18 Jahre alt, blondes Haar, wirkte optisch etwas älter.
• Bekleidung / Mitführsel: Typische Mode der späten 1970er Jahre.
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1. Gibt es in lokalen Zeitungsarchiven der Region Mannheim/Heidelberg nähere Berichte zur genauen Todesursache (z. B. Erwürgen oder Ertrinken), da bei Monika Pfeifer durch den langen Aufenthalt im Wasser Spuren erschwert zu sichern waren?
2. Wurden im Rahmen der Ermittlungen zu Kurt-Werner Wichmann in den letzten Jahren konkrete DNA-Abgleiche mit Asservaten aus dem Fall Monika Pfeifer durchgeführt?
3. Wer hat in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1976 im Raum Heidelberg-Ziegelhausen oder an den Hauptverkehrsachsen Richtung Dossenheim/Bergstraße verdächtige Fahrzeuge beobachtet, die Anhalterinnen ansprachen?
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Polizeipräsidium Mannheim
https://www.spiegel.de/politik/der-mann ... 0144430262