Pensionierte Lehrerin in den eigenen vier Wänden überfallen – Ermittlungen in Mönchengladbach
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1. Der Tatnachmittag:
Am Freitag, dem 22. September 1989, befand sich die 60-jährige Ellen Stranz allein in ihrem Wohnhaus in der Feldstraße im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt. Nachbarn vernahmen gegen 15:00 Uhr am Nachmittag verdächtige Schreie, die aus dem Haus drangen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte jedoch niemand im Umfeld, dass die pensionierte Pädagogin gerade in ihren eigenen vier Wänden von einem brutalen Einbrecher oder Raubmörder überwältigt wurde.
2. Die Entdeckung im Flur:
Erst Stunden nach dem tödlichen Übergriff kehrte der Lebensgefährte von Ellen Stranz gegen 20:00 Uhr am Abend nach Hause zurück. Beim Betreten des Hauses machte er die schreckliche Entdeckung: Seine Partnerin lag leblos und schwer verletzt im Flur des Einfamilienhauses. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Eine spätere Obduktion bestätigte ein Tötungsdelikt, wie aus den ungelösten Akten im Bericht von RP Online zu den Cold Cases in Mönchengladbach hervorgeht.
3. Der Ermittlungsstand heute:
Trotz einer akribischen Spurensicherung im Flur- und Eingangsbereich sowie einer Befragung der Nachbarschaft im Umfeld der Feldstraße verlor sich die Spur des Täters rasch. Bis heute konnte kein dringender Tatverdacht erhärtet werden. Da Mord in Deutschland rechtlich niemals verjährt, lagert das Dossier weiterhin bei den Ermittlern für Altfälle in NRW. Regelmäßig werden solche jahrzehntealten Gewaltverbrechen im Zuge des technischen Fortschritts – etwa bei DNA-Verfahren – noch einmal im Labor überprüft, was sich auch in ähnlichen Berichten des Portals RP Online zur Suche nach Langzeitvermissten und Altfällen widerspiegelt.
* Wer hat am Nachmittag des 22. September 1989 verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Feldstraße in Rheydt beobachtet?
* Sind damals im direkten Vorfeld des Mordes Fälle von Einschleichdiebstählen oder aggressiven Haustürgeschäften („Drückerkolonnen“) in Mönchengladbach-Rheydt bekannt gewesen?
* Gibt es in alten Zeitungsarchiven der Region (z.B. Rheinische Post) genauere Informationen zu den damals entwendeten Wertgegenständen?
Hinweise zu diesem historischen Verbrechen nimmt die Kriminalpolizei Mönchengladbach oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Link:
https://rp-online.de/nrw/panorama/nrw-u ... d-20998265