Am Nachmittag des 24. Januar 1986 entdeckte ein Spaziergänger in einem abgelegenen Waldstück am Zaun der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim (Landkreis Würzburg) die Leiche der 24-jährigen Eveline Höbler. Der Täter hatte mit unvorstellbarer Brutalität agiert und dem Opfer mehr als 30 Messerstiche zugefügt. Der Fall blieb jahrzehntelang ungeklärt.
* Das Opfer: Eveline Höbler (24), Angestellte in einer Schokoladenfabrik, lebte in Veitshöchheim und war frisch in einer Beziehung.
* Der Ablauf: Am Abend des 23. Januar 1986 war sie mit einer Freundin in Würzburg unterwegs und fuhr gegen 20:40 Uhr mit dem Bus heim. Nach einem mutmaßlichen Telefonat verließ sie gegen 21:15 Uhr überraschend und ohne Geldbörse erneut ihre Wohnung – wahrscheinlich, um jemanden zu treffen, den sie flüchtig oder gut kannte.
* Wichtige Asservate & Spuren: Am Tatort wurde ein Asthma-Spray (Marke Berotec) gefunden, das weder dem Opfer noch Personen aus ihrem direkten Umfeld gehörte. Zudem konnte die Kriminalpolizei Würzburg eine männliche DNA-Spur sichern, die jedoch bis heute zu keinem Treffer in den Datenbanken führte. Es gibt zudem vage Hinweise auf einen Täter, der möglicherweise mit einer Latexmaske agierte.
Seit Ende 2022 rollt die Kripo Würzburg den Fall mit modernster Kriminaltechnik komplett neu auf. Durch eine Ausstrahlung als Studiofall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ gingen über 60 neue Hinweise bei den Behörden ein, die seither intensiv ausgewertet werden. Für entscheidende Hinweise ist eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.
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Glaubt ihr, dass der Mörder nach fast 40 Jahren durch die Digitalisierung alter Zeugenaussagen und den DNA-Abgleich noch gefasst werden kann? Welche Rolle spielte das geheimnisvolle Asthma-Spray am Tatort?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Würzburg unter der Telefonnummer 0931/457-1732 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.