Im September 1986 ereignete sich in Bergkamen-Oberaden (Nordrhein-Westfalen) ein grausames Verbrechen. Der Rentner Josef Milata wurde in seiner eigenen Küche von mindestens drei Tätern brutal überfallen. Die Täter attackierten das Opfer mit einem Messer und strangulierten den Senioren zeitgleich mit dem Kabel einer Kaffeemaschine mit enormer Gewalt. Der leblose Körper wurde am frühen Morgen von seinem Sohn aufgefunden.
Der Fall galt jahrzehntelang als ungelöster Cold Case. Dank modernisierter Kriminaltechnik gelang den Ermittlern der Durchbruch: Jahrzehntealte DNA-Spuren vom Tatort führten direkt zu einem Verdächtigen.
* Der Täter: Ein zur Tatzeit 18-jähriger Bergmann (heute ein 57-jähriger Frührentner).
* Das Strafmaß: Das Landgericht Dortmund verurteilte den Mann im August 2025 zu acht Jahren Haft wegen Mordes. Da er zur Tatzeit rechtlich als Heranwachsender galt, griff das Jugendstrafrecht.
* Rechtskraft: Der Angeklagte bestritt die Tat bis zuletzt. Im März 2026 wies der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision endgültig ab – das Urteil ist damit rechtskräftig.
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Was haltet ihr von diesem späten Ermittlungserfolg? Zeigt dieser Fall, dass Mörder sich auch nach 40 Jahren niemals sicher fühlen können, oder haltet ihr die Anwendung des Jugendstrafrechts nach so langer Zeit für diskussionswürdig?
Hinweis zur Schreibweise: In älteren Foreneinträgen kursiert manchmal der Name "Mitala" – korrekt ist laut Gerichtsakten jedoch "Milata".