Cold Case: Der ungelöste Mord an der Millionärin Ingrid Becher (1995)
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Am 13. März 1995 wurde die Leiche der 55-jährigen Ingrid Becher in ihrer Villa im exklusiven Stuttgarter Stadtteil Killesberg (Am Bismarckturm) entdeckt. Die vermögende Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes ein Millionenvermögen geerbt hatte, lag gefesselt und erdrosselt in ihrem Schlafzimmer. Da sie extrem vorsichtig war und Fremden niemals die Tür öffnete, gingen die Ermittler von Beginn an davon aus, dass sie ihren Mörder gekannt haben muss.
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- [] Spuren eines Raubmords: Der Täter durchsuchte das gesamte Anwesen. Er entwendete wertvollen Schmuck, Diamanten und hohe Bargeldbestände. Das genaue Ausmaß der Beute blieb jedoch unklar.
[] Keine Einbruchspuren: Wie bei vielen vergleichbaren Cold Cases gab es keinerlei Hebelspuren an Fenstern oder Türen. Die Villa war mit einer modernen Alarmanlage gesichert, die zum Tatzeitpunkt jedoch nicht ausgelöst hatte. - Das Doppelleben des Opfers: Ingrid Becher pflegte Kontakte in die Stuttgarter High Society, bewegte sich laut Ermittlerkreisen aber auch in diskreten Kreisen, was die Suche nach einem Motiv im persönlichen Umfeld massiv erschwerte.
- [] Massentests ohne Erfolg: Die Stuttgarter Sonderkommission (Soko) führte im Zuge der Ermittlungen umfangreiche Speicheltests und DNA-Überprüfungen im gesamten Bekannten- und Geschäftskreis der Millionärin durch. Alle Verdächtigen konnten jedoch entlastet werden.
[] Kein Gerichtsurteil: Bis heute konnte kein dringender Tatverdächtiger ermittelt oder vor Gericht gestellt werden. Es gibt in diesem Fall kein Gerichtsurteil, weshalb die Stuttgarter Cold-Case-Einheiten die Akte auch nach über 30 Jahren weiterhin für Hinweise aus der Bevölkerung offenhalten.