1987 - Mord an Selma Öztürk

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Hercules
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1987 - Mord an Selma Öztürk

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Cold Case / Mordfall: Ungeklärt – Selma Öztürk (1987)
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Bilder:Medien
Im Juni 1987 wurde die 25-jährige Selma Öztürk im Bereich Alzenau-Hörstein ermordet aufgefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie sterben musste, weil sie zur Gefahr für einen internationalen Drogenschmuggel-Ring geworden war. Trotz Ausstrahlungen im Fernsehen und einer hohen Belohnung ist der Fall bis heute ungeklärt.

📋 FACTSHEET: Der Fall auf einen Blick
  • Opfer: Selma Öztürk (25 Jahre alt, türkische Staatsangehörige)
  • Tatzeit / Verschwinden: Mittwoch, 10. Juni 1987, gegen 22:00 Uhr
  • Letzter Aufenthaltsort: "Gaststätte zum gemütlichen Eck", Frankfurt-Rödelheim
  • Fundort der Leiche: Samstag, 13. Juni 1987, Waldstück an der Staatsstraße 2443 (Alzenau-Hörstein)
  • Todesursache: Tötungsdelikt durch Schussverletzungen
  • Mögliches Motiv: Insiderwissen / Bedrohung für die Organisierte Kriminalität (Drogenring)
  • Ausgelobte Belohnung: Bis zu 10.000 Euro für sachdienliche Hinweise
  • Zuständige Dienststelle: Bayerisches Landeskriminalamt (BLKA) / Staatsanwaltschaft Aschaffenburg
🚨 TATHERGANG: Das Verschwinden und das Verbrechen
  • Das letzte Lebenszeichen: Am Abend des 10. Juni 1987 hält sich Selma Öztürk in der „Gaststätte zum gemütlichen Eck“ in der Arnoldshainer Straße in Frankfurt-Rödelheim auf. Dort führt sie von einem Festnetztelefon aus ein Gespräch mit einer unbekannten Person und wartet darauf, abgeholt zu werden.
  • Das Verschwinden: Gegen 22:00 Uhr verlässt sie das Lokal. Sie trägt eine blaue Jeanshose, einen blauen Lurex-Pullover und eine schwarze Lederjacke. Danach verliert sich ihre Spur.
  • Der Fund im Wald: Am Nachmittag des 13. Juni 1987 entdeckt ein Jagdausseher ihre Leiche unterhalb eines Forstwegs in einem Waldgebiet bei Hörstein (Landkreis Aschaffenburg). Sie ist mit ihrer eigenen Lederjacke zugedeckt.
  • Die Tatausführung: Selma Öztürk wurde durch Schüsse getötet. Der Fundort ist laut Polizei nicht der eigentliche Tatort. Die Ermittler fanden am Fundort 7 bis 10 Meter lange Schleifspuren. Es wird angenommen, dass mindestens zwei Personen die Leiche vom Auto aus in den Wald ziehen mussten.
🔍 ERMITTLUNGEN: Hintergründe & Aktueller Stand
  • Das gefährliche Erbe: Die Ermittlungen ergaben brisante Details aus dem Umfeld des Opfers. Ihr damaliger Freund saß im Gefängnis. Selma Öztürk war im Besitz seines "Schuldenbuchs" sowie seiner Pistole.
  • Gefährliche Zeugin: Zudem war die 25-Jährige im Februar 1987 in Amsterdam selbst Zeugin eines Mordes geworden. Laut Landeskriminalamt wurde sie dadurch zu einer massiven "Bedrohung für einen Drogenschmuggel-Ring", weshalb ein Auftragsmord im Raum steht.
  • TV-Fahndung & Resonanz: Der Fall wurde unter anderem bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ neu aufgerollt, woraufhin mehrere neue Hinweise eingingen. Eine detaillierte Aufarbeitung des Cold Cases und der Ermittlungsarbeit ist in der Dokumentation in der ZDF-Mediathek zu sehen.
  • Aktueller Status: Die Ermittler des BLKA werten die Spuren und Hinweise im Umfeld der organisierten Kriminalität weiterhin aus. Der Täter oder die Auftraggeber konnten jedoch noch nicht rechtskräftig überführt werden.
📢 ZEUGENAUFRUF: Fragen an die Bevölkerung

Das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe:

1. Wer hat am Abend des 10. Juni 1987 oder in den Tagen danach verdächtige Beobachtungen im Bereich Frankfurt-Rödelheim (Arnoldshainer Straße) oder an der Staatsstraße 2443 bei Alzenau-Hörstein gemacht?
2. Wer kann Angaben zu der Person machen, mit der Selma Öztürk an jenem Abend aus der Gaststätte heraus telefoniert hat oder von wem sie dort abgeholt wurde?
3. Wer hat im Jahr 1987 Beobachtungen im Umfeld von Selma Öztürk gemacht, die mit dem Drogenmilieu oder den Vorfällen in Amsterdam im Februar 1987 zusammenhängen könnten?

Offizielle Quelle & zuständige Dienststelle für Hinweise:
Die offizielle Fahndungsmeldung und das Plakat findest du auf der Seite des Bundeskriminalamts (BKA).
Hinweise nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Telefonnummer +49 (0)89 1212-0, per E-Mail an BLKA.SG621@polizei.bayern.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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