Der grausame Tod der 59-jährigen Hausfrau Christine Stöter aus München-Oberföhring zählt zu den rätselhaftesten Altfällen der bayerischen Landeshauptstadt. Trotz intensiver Ermittlungen der Münchner Mordkommission und einer bundesweiten Fahndung fehlt vom Täter bis heute jede Spur.
Einlass ohne Spuren: Am späten Abend des 17. März 1993 öffnete Christine Stöter dem Täter vermutlich freiwillig die Tür zu ihrer Wohnung in der Musäusstraße in München-Oberföhring. Es gab keinerlei Einbruchsspuren, und in der Wohnung deutete alles darauf hin, dass sie den Unbekannten zunächst bewirtete.
Das Verbrechen: In der Wohnung überwältigte der Täter die Frau, fesselte sie an Händen und Füßen und missbrauchte sie über einen längeren Zeitraum schwer. Anschließend erdrosselte er sie mit einer Wäscheleine.
Spurenverwischung: Am Morgen des 18. März 1993 wurde die Leiche entdeckt. Der Mörder hatte vor seiner Flucht noch erfolglos versucht, die Wohnung in Brand zu stecken und die Leiche mit Putzmitteln zu übergießen, um DNA-Spuren zu vernichten.
Bekanntenkreis im Visier: Aufgrund des freiwilligen Einlasses und des Verhaltens am Tatort vermutet die Mordkommission, dass der Mörder aus dem entfernteren Bekannten- oder Nachbarschaftskreis des Opfers stammen könnte.
Medienpräsenz: Im September 2015 wurde der Fall als Cold Case in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ detailliert rekonstruiert. Daraufhin gingen rund 100 neue Hinweise bei den Ermittlern ein, eine heiße Spur war jedoch nicht darunter.
https://www.merkur.de/lokales/muenchen/ ... 60777.html
https://www.allmystery.de/themen/km120887-1