Der brutale Tod der 27-jährigen Erzieherin Gabriele Pfeiffer aus Gommersdorf erschütterte im Sommer 1994 die Region Neckar-Odenwald. Bis heute fehlt vom Täter jede Spur, weshalb die Kriminalpolizei den Fall weiterhin als Cold Case führt.
Das Dorffest: In der Nacht von Freitag, dem 17. Juni, auf Samstag, den 18. Juni 1994, besuchte Gabriele Pfeiffer ein Fest im Ravensteiner Ortsteil Erlenbach.
Das Verschwinden: Zu vorgerückter Stunde verließ sie das Festgelände am Rande des Ortes. Es gibt nur einen einzigen Zeugen, der sah, wie sie das Festgelände nach draußen verließ.
Der grausame Fund: Am Morgen des 18. Juni 1994 wurde die junge Frau tot im Erlenbach aufgefunden. Die Ermittlungen ergaben, dass sie am Rande des Festes erwürgt und anschließend in den Bach geworfen worden war.
Ein Dorf unter Verdacht: Da die Tat im direkten Umfeld eines lokalen Festes stattfand, konzentrierten sich die Ermittlungen stark auf die Region. Die Sonderkommission führte unter anderem DNA-Tests/Blutproben bei über 500 Männern aus der Umgebung durch.
Medienpräsenz: Der Fall wurde über die Jahre mehrfach in den Fokus gerückt, unter anderem in einer Cold-Case-Serie des SWR, um neue Zeugenhinweise aus der Bevölkerung zu generieren. Die Familie und die Ermittler geben die Hoffnung auf eine späte Aufklärung nicht auf.
Gabriele Pfeiffer | Mord Erlenbach 1994 | Cold Case Ravenstein
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https://www.rnz.de/region/neckartal-ode ... 05638.html