Im Mai 1996 ereignete sich im Münchner Stadtteil Neuhausen ein grausamer Mord, der die High Society der Landeshauptstadt erschütterte. Der 22-jährige Bankierssohn Stefan Pecher wurde mitten in der Nacht am Steuer seines Sportwagens regelrecht hingerichtet. Trotz jahrzehntelanger Ermittlungen im Münchner Drogen- und Schickeria-Milieu blieb die Suche nach dem Täter bis heute erfolglos.
Der Tattag: Es war ein Morgen im Mai 1996, als ein Anwohner in der Blutenburgstraße einen roten Honda entdeckte, der seine Grundstückseinfahrt blockierte.
Das Opfer: Stefan Pecher stammte aus einer wohlhabenden Truderinger Bankiersfamilie und war zum Tatzeitpunkt erst 22 Jahre alt.
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Die Tatausführung: Der junge Mann kauerte leblos auf dem Fahrersitz seines Wagens. Der Täter hatte ihm mit äußerster Brutalität ins Herz gestochen und anschließend die Kehle aufgeschlitzt.
Das kriminelle Doppelleben: Bei den Ermittlungen stieß die Münchner Mordkommission schnell auf Abgründe. Der gut situierte Bankierssohn hatte Kontakte in die Rauschgiftszene und konsumierte selbst Kokain.
Rätsel um das Motiv: Bis heute rätseln die Beamten, ob es sich um einen aus dem Ruder gelaufenen Drogendeal handelte oder ob Stefan Pecher das Opfer eines eiskalten Racheakts wurde. Alle Spuren verliefen im Sande.
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Status quo: Der Fall des getöteten 22-Jährigen im Sportwagen zählt zu den spektakulärsten ungelösten Tötungsdelikten Münchens und wird weiterhin als aktiver Cold Case geführt.
Zuständig für ungelöste Tötungsdelikte ist das Polizeipräsidium München (Kriminalfachdezernat 1 - Mordkommission).
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https://www.abendzeitung-muenchen.de/mu ... art-341183