Im Juni 1995 wurde das Leben des 60-jährigen Bäckermeisters Werner Senger in Erkrath jäh beendet. Trotz jahrzehntelanger Ermittlungen der Kriminalpolizei und neuerer Medienberichte ist die Tat bis heute völlig ungeklärt.
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Der Tattag: 25. Juni 1995. Der beliebte Bäcker und passionierte Jäger brach gegen 04:30 Uhr morgens zur Kaninchenjagd auf.
[]Der tödliche Schuss: Werner Senger wurde an einer Waldkante am Römerweg attackiert. Der Unbekannte schoss ihm aus kürzester Distanz dreimal in Brust, Schulter und Kopf. Die Leiche wurde hastig unter Reisig verscharrt.
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Keine Spuren: Am Tatort gab es kaum verwertbare Hinweise; Patronenhülsen oder Projektile fehlten komplett. Da die Jagdwaffe (Savage-Flinte), das Handy und sein Fernglas geraubt wurden, stand ein Raubmord im Raum.
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Ermittlungsansätze: Die Ermittler prüften über 200 Hinweise. Theorien reichten von einer tödlichen Konfrontation mit einem illegalen Wilderer bis hin zu einem Racheakt militanter Tierschützer nach vorherigen Jagdsabotagen.
[]Cold-Case-Sendung: Der Fall wurde im WDR True-Crime-Format „Lokalzeit MordOrte“ noch einmal groß aufgerollt. Seine Tochter Alexandra sprach darin erstmals öffentlich über die Tat, um nach so langer Zeit neue Zeugen zu generieren.
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Tragisches Nachspiel: Da Mord in Deutschland nicht verjährt, hofft die Familie weiterhin auf späte Gerechtigkeit. Die Tatwaffe und die geraubten persönlichen Gegenstände des Opfers blieben jedoch bis heute unauffindbar.
Link:
https://www1.wdr.de/freizeit/true-crime ... r-100.html