Der brutale Sexualmord an der 79-jährigen Rentnerin Anna Saße am 14. Dezember 1997 in Berlin-Wedding ist bis heute ein ungelöster Kriminalfall. Obwohl die Berliner Kriminalpolizei eine vollständige Täter-DNA sichern konnte, fehlt vom Mörder jede Spur. Der Fall wird weiterhin als aktiver Cold Case geführt.
* Tatort und Zeit: Das Verbrechen ereignete sich am Sonntag, dem 14. Dezember 1997, zwischen 12:00 Uhr und 14:50 Uhr in der Adolfstraße in Berlin-Wedding.
* Die Entdeckung: Die Rentnerin hatte um 12:00 Uhr noch mit ihrer Tochter telefoniert. Als sie danach nicht mehr erreichbar war, fuhr die Tochter besorgt zur Wohnung und fand ihre Mutter um 14:50 Uhr leblos im Bett.
* Der Tatbefund: Anna Saße wurde in ihrem Schlafzimmer überfallen, gefesselt, sexuell missbraucht, erdrosselt und mit einem Küchenmesser erstochen.
* Keine Einbruchspuren: Der Täter gelangte ohne Gewalt in die Wohnung. Die Ermittler vermuten, dass er sich unter einem Vorwand Zutritt erschlich oder die Seniorin direkt an der Türschwelle überraschte.
* DNA-Spur vorhanden: Am Tatort wurde eine vollständige DNA-Spur des Täters isoliert. Da diese jedoch in keiner Polizeidatenbank registriert ist, führte sie bisher zu keinem Treffer.
* Öffentlichkeitsfahndung: Der Fall wurde im Dezember 2016 in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ bundesweit ausgestrahlt, um neue Zeugen aus dem damaligen Weddinger Kiez zu finden.
Hinweise nimmt die zuständige 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin entgegen:
* Anschrift: Landeskriminalamt Berlin, Platz der Luftbrücke 6, 12101 Berlin
* Telefon: (030) 4664-911333 (oder jede andere Polizeidienststelle)
* Notruf: 110
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