
Der Raubmord an dem 83-jährigen Rentner Erwin L. Ende April 1992 in Gießen ist ein bis heute ungeklärter Cold Case. Das Opfer wurde gefesselt und geknebelt in seiner eigenen Badewanne aufgefunden. [1]
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Das Verbrechen im Rabenweg
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Der Tatzeitraum: Die Tat ereignete sich Ende April 1992. Die Ermittler grenzten den Todeszeitpunkt auf das Wochenende ein, nachdem das Opfer am Freitag zuvor das letzte Mal lebend gesehen worden war. [1, 2]
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Der Tatort: Erwin L. lebte in einem Haus im Rabenweg in Gießen (Hessen). [1]
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Die Auffindung: Eine Angehörige entdeckte den Senioren leblos in der Badewanne. Er war von den Tätern gefesselt und geknebelt worden, wodurch er qualvoll erstickte. Die Wohnung war komplett durchwühlt worden. [1, 2]
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Ermittlungsansätze und Tatverdacht
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Die Drückerkolonne: Die Letzten, die den Rentner lebend sahen, waren eine Reinigungskraft und ein Schornsteinfeger. Am mutmaßlichen Tattag war zudem eine Gruppe von Zeitschriftenwerbern (Drückerkolonne) in der Wohngegend unterwegs. [2]
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Das Motiv: Die Kriminalpolizei geht fest von einem Raubmord aus. Die Täter hatten es gezielt auf Bargeld und Wertsachen des wohlhabenden Rentners abgesehen. [1]
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Status quo: Die Gießener Mordkommission überprüfte damals zahlreiche Verdächtige aus dem Drückermilieu, konnte jedoch niemandem die Tat final nachweisen. Der Fall lagert seither als ungelöster Cold Case bei den hessischen Behörden. [1, 2]
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Kontakt für Zeugenhinweise
Da Mordmerkmale nicht verjähren, bittet die hessische Justiz bei neuen Erkenntnissen zu Personen, die im April 1992 im Rabenweg in Gießen auffällig agierten, um Meldung:
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Polizeipräsidium Mittelhessen (Kriminaldirektion Gießen): [Polizei Hessen](
https://www.polizei.hessen.de/)
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Telefon: (0641) 7006-0
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Notruf: 110
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link:
https://www.giessener-allgemeine.de/gie ... 08152.html