
Der gewaltsame Tod des 21-jährigen Sergej Haan am 4. Juni 1999 im hessischen Laubach ist ein bis heute ungeklärter Cold Case. Die Ermittler der Gießener Kriminalpolizei stießen bei der Aufklärung des Verbrechens in der osteuropäischen Community auf eine rigide Mauer des Schweigens. [1, 2]
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Das Verbrechen in Laubach
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Der Tattag: Am Freitag, den 4. Juni 1999, machten zwei Schülerinnen eine grausame Entdeckung. [3]
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Der Fundort: Die Leiche des jungen Mannes lag in einem Auto, das auf einem Parkplatz nahe einer Waldschutzhütte in Laubach (Landkreis Gießen) abgestellt war. [2]
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Das Opfer: Bei dem Toten handelte es sich um den 21-jährigen Sergej Haan. Die Obduktion bestätigte schnell ein brutales Tötungsdelikt. [2, 3]
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Ermittlungen und die „Mauer des Schweigens“
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Das kriminelle Milieu: Die Mordkommission vermutete die Hintergründe der Tat im regionalen kriminellen Milieu. Viele Zeugen und potenzielle Mitwisser verweigerten aus Angst vor tödlicher Rache jede Aussage. [1, 4]
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Die Exhumierung: Im Zuge der Ermittlungen wurde Ende Juni 1999 sogar die Exhumierung eines verstorbenen Deutschrussen auf dem Friedhof in Lich angeordnet. Dieser hatte sich kurz zuvor in einem Wald das Leben genommen. Ein klarer Zusammenhang zum Mord an Sergej konnte jedoch nicht bewiesen werden. [1, 5]
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Status quo: Die Tat gilt bis heute als ungelöst. Die Ermittlungsakten lagern als aktiver Cold Case bei der Staatsanwaltschaft Gießen. Da Mord in Deutschland gesetzlich niemals verjährt, wird bei neuen Hinweisen oder veränderten Zeugenaussagen sofort wieder ermittelt. [6, 7]
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Kontakt für Zeugenhinweise
Falls Sie sachdienliche Informationen zu den damaligen Geschehnissen im Juni 1999 im Raum Laubach/Lich haben, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden:
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Polizeipräsidium Mittelhessen (Kriminaldirektion Gießen): [Polizei Hessen](
https://www.polizei.hessen.de/)
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Telefon: (0641) 7006-0
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Notruf: 110
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links:
https://www.giessener-allgemeine.de/kre ... 36032.html