Am 29. Oktober 1993 erschütterte ein brutales Gewaltverbrechen die Kurstadt Bad Wörishofen (Bayern). Der bekannte 57-jährige Rechtsanwalt Norbert Hübener wurde in den eigenen vier Wänden Opfer eines extremen Overkills. Der Fall gilt bis heute als einer der rätselhaftesten Cold Cases im Allgäu.
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Der Tattag: Am 29. Oktober 1993 brach der Kontakt zu Hübener ab. Erst Tage später wurde er von einer Mitarbeiterin und einem Bekannten tot in seiner Wohnung im Gärtnerweg aufgefunden.
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Brutale Hinrichtung: Der Täter ging mit unvorstellbarer Härte vor. Norbert Hübener wurde in seiner Wohnung mit einer Axt erschlagen. Der brutale Angriff ließ die Ermittler sofort an eine Tat aus persönlichem Hass oder extremer emotionaler Aufwallung denken.
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Das Image des „Casanova-Anwalts“: Hübener galt in der Region als schillernde Persönlichkeit mit einem ausgeprägten Liebesleben. Medien betitelten ihn später als „Casanova-Anwalt“. Aufgrund seines exzentrischen Lebensstils und zahlreicher Affären konzentrierten sich die Ermittlungen intensiv auf sein privates Beziehungsumfeld.
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Berufliches vs. Privates: Die Kripo Memmingen ermittelte unter Hochdruck in alle Richtungen. Lag das Motiv in seiner Arbeit als Rechtsanwalt oder wurde ihm sein Beziehungsleben zum Verhängnis? Trotz des Einsatzes aller rechtlichen Mittel konnte kein konkreter Tatverdächtiger überführt werden.
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Hohe Belohnung: Im Zuge von Cold-Case-Überprüfungen und zum 20. Jahrestag der Tat wurde eine Belohnung von 15.000 Euro für entscheidende Hinweise ausgesetzt. Die Ermittler veröffentlichten erneut Fahndungsplakate, um das Gedächtnis potenzieller Zeugen aufzufrischen.
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Eine bittere Niederlage: Die damaligen Ermittler der Allgäuer Polizei bezeichneten den ungelösten Fall Hübener auch Jahrzehnte später noch als eine ihrer „bittersten Niederlagen“, da trotz immensem Personalaufwand der Durchbruch ausblieb.
Da der Mörder von Bad Wörishofen trotz DNA-Technologie und Befragungen im privaten Umfeld nie gefasst wurde, bleibt die Akte Norbert Hübener bis heute ein ungelöstes Rätsel.
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