Im Jahr 1993 wurde die 27-jährige Petra Schmidt in Essen (Nordrhein-Westfalen) Opfer eines grausamen Gewaltverbrechens. Der Fall wirft bis heute tiefe Rätsel im Essener Rotlichtmilieu auf und gehört zu den unaufgeklärten Frauenmorden im Ruhrgebiet.
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Das Jahr des Verbrechens: 1993. Petra Schmidt verdiente ihr Geld im Essener Prostituiertenmilieu, einem Umfeld, das die Ermittlungen von Beginn an massiv erschwerte.
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Grausame Tatausführung: Die Leiche der jungen Frau wurde in der Schederhofstraße (Essen-Westviertel) entdeckt. Der bislang unbekannte Täter ging mit extremer Brutalität vor: Er erwürgte die 27-Jährige und stach zudem mit einem Schraubenzieher auf sie ein.
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Die Spur zum Fahrzeug: Zeugenhinweise und Ermittlungsakten legten damals nahe, dass der Mörder möglicherweise in einem Auto auf sein Opfer gewartet hatte oder die Tat in einem Fahrzeug stattfand, bevor der Leichnam abgelegt wurde.
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Das schwierige Milieu: Die Kriminalpolizei Essen (unter anderem Kriminalhauptkommissar Markus Bergmann) rollte die Akten im Zuge moderner Cold-Case-Überprüfungen wieder auf. Das anonyme Kundenumfeld und fehlende Zeugenaussagen aus der Tatnacht machten eine Identifizierung des Täters jedoch fast unmöglich.
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Hoffnung auf Spuren: Wie bei vielen Taten der 1990er-Jahre hofften die Ermittler über die Jahrzehnte hinweg auf die nachträgliche Auswertung von gesicherten Asservaten mittels neuerer DNA-Verfahren. Ein finaler Treffer in der Gendatenbank blieb bislang aus.
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Teil einer düsteren Statistik: Der Fall Petra Schmidt reiht sich in eine Liste von rund 100 ungeklärten Morden an Mädchen und Frauen in Deutschland ein, bei denen die Ermittler auch nach Jahrzehnten die Hoffnung auf einen entscheidenden Hinweis nicht aufgeben.