Im Juni 1991 wurde das Leben des erst 19-jährigen Kochs Oliver Löber in Königstein im Taunus (Hochtaunuskreis) jäh beendet. Trotz Fernsehausstrahlungen und jahrzehntelanger Ermittlungen der Kriminalpolizei ist die Tat bis heute völlig ungeklärt.
-
Der Tattag: Juni 1991. Der junge Mann hatte seine Zukunft noch vor sich und stand am Anfang seiner beruflichen Laufbahn als Koch.
-
Der tödliche Schuss: Oliver Löber wurde mitten in der Nacht vor dem katholischen Gemeindehaus in der Georg-Pingler-Straße in Königstein attackiert. Der Unbekannte schoss ihm aus kürzester Distanz direkt in die Brust.
-
Keine Spuren: Am Tatort gab es kaum verwertbare Hinweise. Der Täter flüchtete unerkannt in der Dunkelheit. Da Raub als Motiv schnell ausgeschlossen werden konnte, blieben die Ermittler bezüglich des Hintergrunds im Dunkeln.
-
Ermittlungsansätze: Die Soko untersuchte intensiv das private und berufliche Umfeld des Opfers. Da Oliver Löber jedoch als unbescholten galt, ergaben sich keine handfesten Motive oder Verdachtsmomente.
-
Cold-Case-Sendung (2018): Mehr als 27 Jahre nach der Tat griff das HR-Fernsehen in der Kriminalreportage „Maintower Kriminalreport“ den Fall noch einmal auf, um neue Zeugen zu generieren – leider ohne den erhofften Durchbruch.
-
Tragisches Nachspiel: Im Jahr 2018 sorgte der Fall erneut für traurige Schlagzeilen, als das Nutzungsrecht für das Grab des Ermordeten nach 27 Jahren ablief und die Familie diesen wichtigen Ort der Trauer räumen musste.
Bericht über die Grabräumung auf FNP.de
link: