Der gewaltsame Tod des 37-jährigen Fitnessclub-Betreibers Pit Koller im niederbayerischen Abensberg (Landkreis Kelheim) im Dezember 1999 sorgt bis heute für Gesprächsstoff. Der Fall ging als „Schwertmord“ in die Kriminalgeschichte ein und endete Jahre später mit einem Justizskandal und einem Freispruch.
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Der Tattag: Dezember 1999 – nur zwei Tage, nachdem Koller die geschäftliche Trennung von seinem Partner öffentlich gemacht hatte.
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Die brutale Tat: Pit Koller wurde in seinem eigenen Umfeld attackiert. Der Täter ging mit massiver Brutalität vor und nutzte ein langes, scharfes Hiebwerkzeug – Ermittler sprachen von einem Säbel, Schwert oder einer ähnlichen Klinge.
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Das Motiv im Dunkeln: Am Tatort fehlten Raubspuren. Aufgrund des geschäftlichen Streits im Vorfeld rückte sofort das persönliche und berufliche Umfeld des Opfers in den Fokus der Sonderkommission.
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Der Verdächtige: Erst Jahre nach der Tat geriet ein ehemaliger Geschäftspartner (Mitbetreiber des Fitnessstudios) unter dringenden Mordverdacht. Der Grund: Eine Ex-Lebensgefährtin behauptete, er habe ihr gegenüber die Tat gestanden.
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Der Prozess (2007): Vor dem Landgericht Regensburg kam es zum Showdown. Die Anklage stützte sich fast ausschließlich auf Indizien und Zeugenaussagen. Es gab keine Fingerabdrücke, keine DNA-Spuren vom Angeklagten am Tatort und die Tatwaffe wurde nie gefunden.
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Das Urteil: Im Mai 2007 sprach das Gericht den 29-jährigen Angeklagten mangels Beweisen „vollständig frei“. Die Verteidigung erhob schwere Vorwürfe gegen die Ermittler wegen angeblich manipulierter Zeugenbefragungen.