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Der gewaltsame Tod des 41-jährigen Geschäftsmannes Karl Perlinger im Jahr 1993 erschütterte die bayerische Grenzstadt Furth im Wald zutiefst. Trotz intensiver Ermittlungen, einer Ausstrahlung im Fernsehen und einer hohen Belohnung konnte die Identität des Mörders nie geklärt werden.
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Der Tattag: Montag, der 8. Februar 1993, in den frühen Morgenstunden zwischen 9:00 und 9:30 Uhr.
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Der Tatort: Das familieneigene Schuhgeschäft in der Bahnhofstraße 11 in Furth im Wald (Landkreis Cham).
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Der Ablauf: Der Täter betrat den Laden kurz nach der Öffnung. Er attackierte den schuldlose Geschäftsmann völlig überraschend mit einem Messer und fügte ihm tödliche Verletzungen im Halsbereich zu. Die Leiche wurde wenig später im Geschäft aufgefunden.
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Das Raubmotiv: Die Ermittler der Kriminalpolizei Regensburg gingen von Anfang an von einem Raubmord aus. Der Täter entwendete gezielt die Tageseinnahmen bzw. Bargeld aus der Kasse des Schuhladens, bevor er unerkannt entkam.
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Die Grenznähe: Da Furth im Wald unmittelbar an der tschechischen Grenze liegt, weitete die Sonderkommission die Suche früh auf das Nachbarland aus. Es wurde vermutet, dass der Täter aus Osteuropa stammte oder dorthin flüchtete.
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Aktenzeichen XY & Belohnung: Der Fall wurde im Dezember 2010 detailliert in der ZDF-Fahnungssendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ rekonstruiert. Um den Druck zu erhöhen, wurde die Belohnung für entscheidende Hinweise später auf 10.000 Euro verdoppelt.
Details zur XY-Fahndung auf TZ.de
Link:
https://www.merkur.de/bayern/toetete-ka ... 38559.html
https://www.tz.de/bayern/messermord-jah ... 79687.html