Der gewaltsame Tod des 26-jährigen Bürgerkriegsflüchtlings Hasib Beckovic im Sommer 1996 zählt zu den ungelösten Kapitalverbrechen im Raum Stuttgart. Das Opfer wurde im Hinterhof eines Wohnhauses regelrecht hingerichtet, während die Hintergründe der Tat bis heute im Dunkeln liegen.
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Die Tatzeit: Das Verbrechen ereignete sich im Juni 1996.
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Der Tatort: Der 26-Jährige wurde im Hinterhof eines Wohngebäudes im Stuttgarter Westen angegriffen.
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Der Ablauf: Der Täter lauerte Hasib Beckovic auf und erschoss ihn dort kaltblütig. Aufgrund der gezielten Tatausführung gingen die Ermittler schnell von einem geplanten Anschlag aus.
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Mögliche Hintergründe: Da die genauen Umstände der Tat völlig unklar blieben, untersuchten die Ermittler intensiv das persönliche Umfeld des Opfers. Es gab Vermutungen und vage Hinweise, dass Beckovic Kontakte in das damalige ex-jugoslawische Milieu gehabt haben könnte.
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Keine heiße Spur: Trotz intensiver Befragungen von Anwohnern und potenziellen Zeugen im Stuttgarter Westen konnte weder eine Tatwaffe sichergestellt noch ein konkretes Tatmotiv lückenlos nachgewiesen werden. Der Schütze entkam unerkannt.
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Status des Falls: Da Mord nach deutschem Recht nicht verjährt, wird die Akte Hasib Beckovic von der Stuttgarter Kriminalpolizei und der dortigen Mordkommission weiterhin als ungeklärter Altfall (Cold Case) geführt.
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https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 47203.html