Der ungelöste Mord an der 22-jährigen Regina Mehling im Frühjahr 1994 gehört zu den bekanntesten Kriminalfällen in Vorpommern. Die junge Frau verschwand am helllichten Tag während eines Ausflugs an den Greifswalder Bodden. Erst Wochen später wurde ihre Leiche entdeckt. Trotz jahrzehntelanger Ermittlungen der Polizei fehlt vom Täter bis heute jede Spur.
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Das Verschwinden am Strand: Am Vormittag des 3. Mai 1994 fuhr Regina Mehling mit dem Auto zum Strandbad Greifswald-Eldena, um sich zu sonnen und mit dem Husky eines befreundeten Pärchens spazieren zu gehen. Gegen Mittag verliert sich ihre Spur.
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Der herrenlose Hund: Noch am selben Tag griffen Passanten den Husky völlig allein im Eingangsbereich des Strandbades auf. Von der 22-Jährigen gab es kein Lebenszeichen mehr, woraufhin eine großangelegte Suche startete.
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Das Auto in der Innenstadt: Zwei Tage später, am 5. Mai 1994, entdeckte die Polizei das von ihr genutzte Fahrzeug – einen hellen Trabant – in der Greifswalder Innenstadt. Wie der Wagen dorthin gelangte, blieb ein Rätsel.
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Der Fundort im Stall: Erst am 31. Mai 1994 fanden Ermittler die Leiche der jungen Frau. Sie war in einer nahegelegenen, damals stillgelegten Schweinemastanlage in Eldena unter Bauschutt und alten Futtermitteltüten versteckt worden.
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Das Motiv: Die Obduktion bestätigte ein Tötungsdelikt. Die Ermittler hielten ein Sexualdelikt für wahrscheinlich, schlossen jedoch auch eine Tat aus dem persönlichen Umfeld oder eine Zufallsbegegnung nicht aus.
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Spurenlage: Am Fundort der Leiche und im Fahrzeug konnten damals nur wenige verwertbare Sachspuren gesichert werden. Die Kriminalpolizei hofft seit Jahren darauf, dass neue Verfahren der DNA-Analyse oder veränderte Lebensumstände von Mitwissern doch noch zu einem Treffer führen.
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Fernsehfahndung bei Aktenzeichen XY: Im Januar 2018 – fast 24 Jahre nach der Tat – rollte die Polizei den Fall im ZDF bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ bundesweit auf. Ziel war es, Zeugen zu finden, die im Mai 1994 Beobachtungen am Strandbad oder an der Schweinemastanlage gemacht hatten.
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Neue Hinweise: Nach der Sendung gingen über 40 Hinweise bei der Sonderkommission ein. Darunter befanden sich Aussagen eines Paares, das am Tag des Verschwindens ebenfalls im Strandbad war. Ein konkreter Tatverdächtiger konnte daraus jedoch bis heute nicht ermittelt werden.
Mehr Informationen und Berichte zum Fall
https://www.nordkurier.de/regional/grei ... st-2933050
https://www.welt.de/regionales/mecklenb ... en-XY.html