Der gewaltsame Tod der 21-jährigen Arzthelferin Nicole N. aus dem Raum Hameln/Holzminden im Spätsommer 1993 war über zwei Jahre lang ein völlig rätselhaftes Verschwinden. Erst die Entdeckung ihrer sterblichen Überreste in einem dichten Waldgebiet brachte die traurige Gewissheit über ein Verbrechen. Trotz einer bundesweiten Fahndung und der Rekonstruktion ihrer letzten bekannten Stationen im Weserbergland konnte der Täter bis heute nicht ermittelt werden.
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Das Verschwinden: Die junge Frau verschwand spurlos nach dem 25. August 1993. Zuletzt bewegte sie sich im Raum Hameln/Hehlen, weshalb Ermittler vermuten, dass sie per Anhalter unterwegs war und zu einem Fremden ins Auto stieg.
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Der Leichenfund: Rund zwei Jahre später, im Herbst 1995, suchten zwei Pilzsammler in einem unwegsamen Waldstück nahe Hehlen im Weserbergland nach Pilzen. Dabei stießen sie abseits der Wege auf die skelettierten Überreste einer menschlichen Leiche.
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Todesursache und Identität: Die Gerichtsmedizin konnte aufgrund des langen Zeitraums im Wald die genaue Todesursache nur schwer bestimmen, ging jedoch fest davon aus, dass die Frau erschlagen wurde. Die Identität der Toten als die vermisste Nicole N. konnte schließlich zweifelsfrei durch einen Abgleich der Zahnakten geklärt werden.
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Die Spur des Autofahrers: Die Ermittler der Kriminalpolizei Holzminden gingen intensiv der Theorie nach, dass Nicole N. beim Trampen Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Später meldete sich ein Autofahrer, der angab, im August 1993 ein Mädchen auf der Strecke von Hameln nach Hehlen mitgenommen zu haben. Allerdings wich die Beschreibung ihrer Kleidung vom späteren Ermittlungsstand ab.
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Der unbekannte Bekannte: Während der Ermittlungen stieß die Polizei zudem auf Hinweise zu einem Mann, der im engeren oder freundschaftlichen Kreis mit Nicole N. verbunden gewesen sein soll, dessen Identität den Ermittlern bis dahin jedoch völlig verborgen geblieben war.
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Fehlende Sachbeweise: Weil die Leiche über 24 Monate den Witterungseinflüssen im Wald ausgesetzt war, ließen sich am Fundort keinerlei brauchbare biologische Spuren oder Täter-DNA sichern.
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Vorstellung im Fernsehen: Um Bewegung in den festgefahrenen Fall zu bringen, wurde der „Knochenfund im Wald“ am 5. Juli 1996 von Eduard Zimmermann in der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ als Filmfall präsentiert.
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Neue Hinweise: Nach der Ausstrahlung gingen vereinzelte Hinweise bei der zuständigen Kripowache in Holzminden ein. Diese reichten jedoch nicht aus, um einen konkreten Tatverdächtigen festzunehmen oder die Tat aufzuklären.
Link:
https://amelica.org/37df8ba3C1hibGBTciFJOhE
[youtube]oaSZVdJBz_s&t=7s[/youtube]
https://www.wikixy.de/Sendung_vom_05.07.1996