Der unvorstellbar grausame Mord an der 25-jährigen Gastwirtin Petra Schröder im Spommer 1993 erschütterte die Stadt Bremen zutiefst. Die junge Frau wurde mitten in der Nacht Opfer eines hinterhältigen und brutalen Anschlags, der aufgrund der Tatausführung bis heute fassungslos macht. Trotz intensiver Ermittlungen der Bremer Mordkommission konnte der Täter nie identifiziert werden, weshalb die Akte weiterhin als aktiver und ungeklärter Cold Case geführt wird.
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Die Tatnacht: In der Nacht zum 2. August 1993 hielt sich Petra Schröder im Bremer Stadtteil Gröpelingen auf, wo sie als Gastwirtin tätig war.
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Der brutale Anschlag: Ein bislang unbekannter Täter überraschte die 25-Jährige, überschüttete sie unvermittelt mit Benzin und zündete sie bei lebendigem Leibe an.
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Zeugenberichte: Das Verbrechen war so verheerend, dass Zeugen später berichteten, die Flammen seien bis zu zehn Meter hoch geschlagen. Für die junge Frau gab es keine Rettung; sie erlag ihren schweren Verbrennungen.
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Persönliches Motiv im Fokus: Wegen der extremen Grausamkeit und der gezielten Wahl der Tatmethode (Feuertod) gingen die Ermittler von Beginn an von einer schweren Beziehungstat oder einem massiven Racheakt aus dem persönlichen Umfeld aus. Ein klassischer Raubüberfall galt als unwahrscheinlich.
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Keine heiße Spur im Milieu: Die Ermittler leuchteten das private und berufliche Umfeld der Gastwirtin im Gröpelinger Viertel akribisch aus. Es wurden zahlreiche Vernehmungen durchgeführt und Alibis überprüft, jedoch ohne konkreten Erfolg. Ein dringender Tatverdacht erhärtete sich gegen niemanden.
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Fehlende Spuren: Das Feuer vernichtete am Tatort und an der Kleidung des Opfers nahezu alle potenziellen Sachbeweise und DNA-Spuren, was die kriminaltechnische Auswertung massiv erschwerte.
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Ein Fall für die Cold-Case-Einheit: Da Mord in Deutschland rechtlich niemals verjährt, stapelt sich die Akte von Petra Schröder auf den Schreibtischen der Bremer Spezialermittler für ungelöste Altfälle.
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Hoffnung auf neue Zeugen: Die Polizei setzt bei solchen Taten auch nach Jahrzehnten darauf, dass sich die Lebensumstände von Mitwissern verändert haben oder das Gewissen jemanden doch noch zu einer Aussage treibt.
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