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Der unaufgeklärte Mord an der 19-jährigen Auszubildenden Heike Rimbach im Spätsommer 1995 gehört zu den brutalsten und tragischsten Kriminalfällen in Sachsen-Anhalt. Trotz jahrzehntelanger Ermittlungen, der Einbindung namhafter Profiler und einer zwischenzeitlichen Festnahme konnte die Tat bis heute niemandem rechtssicher nachgewiesen werden.
Der Vorfall ereignete sich am Vormittag des 28. August 1995 im Wohnhaus der Familie – einer alten Schäferei – in Lüttgenrode im Nordharz. Heike Rimbach war an diesem Morgen allein im Haus. Als ihr Vater am Abend nach Hause kam, entdeckte er die Leiche seiner Tochter auf dem Dachboden des Gebäudes. Der Täter ging mit extremer Brutalität vor: Heike Rimbach wurde durch Schläge mit einem schweren Eisenhaken und mehrere Messerstiche schwer verletzt, bevor sie schließlich mit einem Hanfstrick stranguliert wurde. Spuren in ihrem Zimmer deuteten darauf hin, dass bereits dort ein heftiger Kampf stattgefunden hatte, den der Täter auf dem Dachboden vollendete.
Die Halberstädter Mordkommission leitete eine großangelegte Suche ein, stand jedoch lange Zeit vor einem Rätsel. Im September 2009 – rund 14 Jahre nach der Tat – kam es zu einer überraschenden Wende: Die Polizei verhaftete Heikes damaligen Ex-Freund im niedersächsischen Bad Harzburg wegen dringenden Tatverdachts. Nach gründlicher Prüfung durch das Landgericht Magdeburg stellte sich die Spur jedoch als unzureichend heraus. Der Mann musste mangels eindeutiger Beweise wieder freigelassen werden. Ein großes Problem für die Justiz war unter anderem die damalige, nach heutigen Standards unsachgemäße Lagerung von Beweismitteln, was eine spätere, eindeutige DNA-Auswertung erheblich erschwerte.
Um den Fall doch noch zu lösen, zog die Familie später privat den bekannten Bremer Fallanalytiker Axel Petermann hinzu. Dieser analysierte die alten Tatortfotos und Akten akribisch. Nach seiner Einschätzung deutet die enorme, persönliche Übertretung und Brutalität der Tat massiv auf einen Täter aus dem direkten oder näheren Umfeld des Opfers hin. Dennoch brachten auch diese Ansätze keine rechtssichere Überführung. Bis heute kämpfen die Eltern der Getöteten unermüdlich um Gerechtigkeit. Der Fall wird von der zuständigen Polizei weiterhin als Cold Case geführt, da Mord in Deutschland rechtlich nicht verjährt.
Hinweise zum Mord an Heike Rimbach nimmt die zuständige Polizeiinspektion Magdeburg unter der Telefonnummer 0391/546-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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link:
https://heikerimbach.blogspot.com/
https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-s ... b69302f564
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... erei-.html
https://www.goslarsche.de/Nachrichten/I ... 60812.html