Cold Case 1992: Der Doppelmord an Sabine Wache (Elsholz) und Claudia

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Der grausame Doppelmord an der 36-jährigen
Sabine Wache (geborene Elsholz) und ihrer zehnjährigen Tochter
Claudia im November 1992 gehört zu den rätselhaftesten ungelösten Verbrechen der Berliner Nachwendezeit. Trotz intensiver Ermittlungen einer Mordkommission und einer heißen Spur Jahre später fehlt vom Täter bis heute jede Spur.
Tathergang und Entdeckung
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Tatzeitpunkt: Das Verbrechen ereignete sich am
4. November 1992.
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Tatort: Die Mutter und ihre Tochter wurden in ihrer Wohnung im Berliner Stadtteil Kaulsdorf (oft auch als Bereich Biesdorf/Kaulsdorf genannt) angegriffen.
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Todesursache: Beide Opfer wurden vom Täter zunächst erwürgt. Um Spuren zu vernichten oder die Tat zu verdecken, übergoss der Mörder die Leichen anschließend mit leicht brennbarem Fußbodenkleber.
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Kein Einbruch: Die Ermittler stellten fest, dass der Unbekannte ohne jegliche Gewaltanwendung in die Wohnung gelangt war. Dies spricht dafür, dass die Opfer den Täter kannten oder ihm freiwillig die Tür öffneten. Nach der Tat entwendete er persönliche Gegenstände der Getöteten.
Das anonyme Anruf-Rätsel
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Neue Spur nach 8 Jahren: Im März 2001 rollte die Berliner Polizei den Fall aufgrund eines Telefonats neu auf. Eine anonyme Anruferin hatte sich bei der Polizei gemeldet.
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Das Geständnis: Die Frau gab an, dass sich der Täter ihr gegenüber offenbart und den Doppelmord gestanden habe. Sie nannte den Ermittlern Details, meldete sich danach aus Angst jedoch nie wieder.
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Ermittlungen im Sande verlaufen: Trotz eines öffentlichen Aufrufs der Mordkommission, dass die Anruferin absolut nichts zu befürchten habe, konnte ihre Identität und damit die des mutmaßlichen Mörders nicht geklärt werden.
Aktueller Status als Cold Case
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Unverjährte Schuld: Da Mord in Deutschland rechtlich nicht verjährt, bleibt der Fall bei der Berliner Kriminalpolizei als aktiver Cold Case registriert.
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Moderne Forensik: Die damals am Tatort und an den Leichen gesicherten Asservate werden im Rahmen von Routineüberprüfungen mit modernen DNA-Analysemethoden untersucht, um neue biologische Spuren des Täters zu finden.

Die Bluttat an Sabine Wache und der kleinen Claudia bleibt kriminalistisch ungeklärt. Die Ermittlungsakten werden erst geschlossen, wenn der Täter identifiziert werden kann.
[1] [
https://www.tagesspiegel.de](
https://www.tagesspiegel.de/berlin/mord ... 71259.html)
[2] [
https://nl.findagrave.com](
https://nl.findagrave.com/memorial/2660 ... bine-wache)
[3] [
https://de.findagrave.com](
https://de.findagrave.com/memorial/2660 ... udia-wache)
[4] [
https://www.bz-berlin.de](
https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel ... ugen-anruf)
[5] [
https://www.bz-berlin.de](
https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel ... n-biesdorf)