Der grausame Mord an Dominique Monrose im Dezember 1993 erschütterte das Rhein-Main-Gebiet. Er wird wie der Fall Pia Isabel Heym der mutmaßlichen Mordserie des „Hessen-Rippers“ Manfred Seel zugeordnet. Die 32-jährige, aus Martinique stammende Frau lebte drogenabhängig und obdachlos in Frankfurt am Main, bevor sie spurlos verschwand und Opfer eines sadistischen Verbrechens wurde.
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Verschwinden: Dominique Monrose wurde letztmalig am Abend des 3. Dezember 1993 lebend in Frankfurt gesehen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie noch in derselben Nacht getötet wurde.
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Leichenfund: Straßenreiniger entdeckten Mitte Dezember ihren Torso in einem Müllsack an der Friedberger Landstraße nahe der Autobahn A661. Der Kopf und das rechte Bein der Getöteten blieben dauerhaft verschwunden.
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Besonderheiten: Im Februar 1994 wurden weitere Gliedmaßen am sogenannten „Spaghettiknoten“ (Autobahnkreuz) gefunden. Der Zustand der Leichenteile bewies, dass der Täter den Körper über längere Zeit in einer Kühltruhe aufbewahrt und tiefgefroren hatte.
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Der Verdächtige: Nach dem Krebstod des scheinbar unbescholtenen Familienvaters und Landschaftsarchitekten Manfred Seel im Jahr 2014 wurden in seiner gemieteten Garage in Schwalbach am Taunus die Leichenteile einer anderen vermissten Frau entdeckt.
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Das Muster: Seel hortete zehntausende gewaltverherrlichende Bilder. Die extreme Verstümmelung, das präzise Abtrennen von Gliedmaßen mit einem Messer sowie das Einfrieren der Leiche von Dominique Monrose entsprachen exakt den sadistischen Mustern des Täters.
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Ermittlungen des LKA: Das Hessische Landeskriminalamt rechnet Dominique Monrose offiziell zum engeren Opferkreis des Serienmörders, der im Rhein-Main-Gebiet über Jahrzehnte hinweg unbemerkt Frauen quälte und tötete.
FNP