Am Abend des 12. Februar 1996 wurde der damals 46-jährige, bekannte Wolfsburger Autohändler Edgar Brock am Steuer seines Wagens kaltblütig erschossen. Der Geschäftsmann saß in seinem grünen Audi Coupé im Stadtteil Klieversberg, als der bislang unbekannte Täter das Feuer eröffnete. Mehrere Schüsse aus einer großkalibrigen Waffe trafen das Opfer in den Kopf und in die Brust. Edgar Brock rollte mit dem Fahrzeug noch wenige Meter weiter und erlag kurz darauf seinen schweren Verletzungen; ein Wiederbelebungsversuch scheiterte. Trotz immenser Ermittlungen blieb die Tat ein ungelöstes Rätsel der Wolfsburger Kriminalgeschichte.
- Keine Spuren: Am Tatort konnten die Ermittler der Mordkommission keinerlei brauchbare DNA-Spuren des Täters sichern. Die Schüsse peitschten durch die Nacht, ohne dass unmittelbare Tatzeugen den Schützen eindeutig identifizieren konnten.
- Das Motiv: Völlig unklar. Die Ermittler prüften damals Motive in alle Richtungen. Es stand die Frage im Raum, ob Brock Opfer eines eskalierten Raubüberfalls wurde oder ob es sich aufgrund der gezielten Schüsse um eine geplante Hinrichtung beziehungsweise einen Auftragsmord handelte.
- Rekord-Belohnung: Der Fall sorgte für enormes Aufsehen. Von privater Seite wurde damals eine außergewöhnlich hohe Belohnung von 100.000 D-Mark (rund 50.000 Euro) für entscheidende Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgesetzt.
- Wer hat am Abend des 12. Februar 1996 verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Wolfsburger Stadtteil Klieversberg oder nahe dem Abstellort des grünen Audi Coupés beobachtet?
- Wer kann Angaben zu geschäftlichen oder privaten Konflikten des Autohändlers Edgar Brock im Vorfeld der Tat machen?
Da Mordfälle in Deutschland niemals verjähren, nimmt die zuständige Polizeiinspektion Wolfsburger Cold-Case-Hinweise weiterhin entgegen:
ABO
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