Am späten Abend des 3. Januar 1993 kehrte der 47-jährige Bernd D. nach einer mehrwöchigen Urlaubsreise zu seinem Wohnhaus im Hamburger Stadtteil Rahlstedt zurück. Auf dem eigenen Grundstück wurde er von einem unbekannten Täter abgefangen und durch mehrere Schüsse tödlich verletzt. Trotz Reanimationsversuchen verstarb er noch vor Ort. Die Hamburger Ermittlungsgruppe „Cold Cases“ rollte das Verbrechen vor einigen Jahren komplett neu auf.
- 3. Januar 1993 (Abendstunden): Bernd D. erreicht mit seinem grauen Mercedes-Benz (Kennzeichen: HH-WU 417) seine Wohnstraße.
- Der Angriff: Als er den Wagen unter dem Carport in der Straße „Baben de Heid“ (nahe Rehwinkel) abstellt, fallen die tödlichen Schüsse.
- Entdeckung: Angehörige und Nachbarn werden durch die Knallgeräusche alarmiert und finden den schwer verletzten Mann auf dem Boden. Der Täter entkommt unerkannt.
Die Polizei sucht insbesondere nach Zeugen, die folgende Beobachtungen gemacht haben:
- Der Taxifahrer: Gesucht wird ein Taxifahrer, der am Tatabend (3. Januar 1993) zwei weibliche Fahrgäste in die Straße Baben de Heid oder in den benachbarten Rehwinkel befördert hat.
- Die Fahrstrecke: Wer hat den grauen Mercedes des Opfers mit dem Kennzeichen HH-WU 417 am Abend der Tat auf dem Weg nach Hamburg oder bei Zwischenstopps (z. B. an Tankstellen) gesehen?
Da Mord nicht verjährt, nimmt die Hamburger Kriminalpolizei bzw. die Cold Case Unit weiterhin jeden sachdienlichen Hinweis entgegen: