Am Freitagabend, dem 21. Januar 2000, verschwand der 70-jährige Rentner Herbert Ulmer aus Rheinfelden (Baden) spurlos auf dem Weg in seine Stammkneipe. Rund zwei Monate später, im März 2000, machten Taucher im Rhein eine grausame Entdeckung: Seine Leiche lag verpackt in einem Schlafsack auf dem Flussgrund. Die Rechtsmedizin stellte eindeutig ein Tötungsverbrechen fest.
- Die Spur am Schlafsack: Am Fundort konnten die Ermittler fremde DNA-Spuren sichern.
- Der Massentest: Im Juli 2002 ordnete das Amtsgericht eine großflächige DNA-Reihenuntersuchung an. Hunderte Männer aus dem Umfeld des Opfers mussten Speichelproben abgeben. Ein finaler Treffer blieb jedoch bis heute aus.
Da Mord im deutschen Strafrecht niemals verjährt, sucht die Kriminalpolizei weiterhin nach dem entscheidenden Hinweis. Das zuständige Polizeipräsidium nimmt Informationen telefonisch entgegen: