Am 6. November 2002 endete der Traum vom Ausstieg aus dem Rotlichtmilieu für die 33-jährige ecuadorianische Sexarbeiterin Niza Gardenia Vera Macias auf grausame Weise. Sie wurde im Hamburger Stadtgebiet durch Schüsse regelrecht hingerichtet. Trotz intensiver Ermittlungen der Hamburger Mordkommission im Prostitutions- und Freierumfeld konnte der Täter bis heute nicht gefasst werden.
- Herkunft: Das Opfer stammte gebürtig aus Ecuador und lebte in Hamburg.
- Lebenssituation: Sie ging der Sexarbeit nach, plante jedoch aktiv ihren Ausstieg aus dem Milieu.
- Tatzeitpunkt: Die Tat ereignete sich im November 2002.
- Die Mauer des Schweigens: Weil Zeugen und Kontaktpersonen auf dem Straßenstrich aus Angst vor Repressalien schwiegen oder anonym bleiben wollten, liefen viele Spuren der Ermittler ins Leere.
- Tatausführung: Die gezielten Schüsse deuten auf eine eiskalte Hinrichtung hin, möglicherweise durch einen Freier oder eine Person aus dem Zuhälterumfeld.
Da Mord in Deutschland nicht verjährt, nimmt die Polizei Hamburg weiterhin jeden Hinweis zu Beobachtungen im Hamburger Rotlichtmilieu aus dem Spätherbst 2002 entgegen.