2004 - Suche nach Stefan S.

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Hercules
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VERMISST / ALPUNFALL: Stefan S. (42) aus Hallstatt (OÖ) – Vermisst seit 2004

Aktueller Status: Langzeitvermisst. Im Jahr 2017 gab es durch einen Rucksackfund eine entscheidende Wende, die sterblichen Überreste des Vermissten wurden jedoch im extremen Karstgelände bis heute nicht gefunden. Die Behörden gehen von einem tödlichen Absturz aus.

Stammdaten:
* Name: Stefan S. (in einigen Medienberichten auch als Stefan W. geführt)
* Beruf: Krankenpfleger (LKH Bad Ischl)
* Alter zum Zeitpunkt des Verschwindens: 42 Jahre
* Wohnort: Hallstatt (Oberösterreich)
* Vermisst seit: 03.11.2004
* Ort des Verschwindens: Hirlatz-Massiv (Dachsteingebiet, Hallstatt)

Sachverhalt & Chronologie:
Am Nachmittag des 3. November 2004 brach der damals 42-jährige Hallstätter zu einer Bergwanderung auf den Hirlatz auf. Als er nicht zurückkehrte, wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet. Tagelange Suchflüge und Einsätze der Bergrettung im extrem steilen und zerklüfteten Gelände blieben damals völlig erfolglos. Vom Wanderer fehlte jede Spur.

Die Wende nach 13 Jahren (2017):
Im Oktober 2017 entdeckte ein Jäger in einer steilen, unwegsamen Rinne am Hirlatz einen verwitterten Rucksack. Die Alpinpolizei konnte den Rucksack zweifelsfrei dem vermissten Stefan S. zuordnen. Er enthielt persönliche Gegenstände, darunter:
* Seinen Dienstausweis des Landeskrankenhauses Bad Ischl
* Bargeld (Euro-Banknoten)
* Einen Schlüsselbund
* Eine Fotokamera

Gelände & Nachsuche:
Der Fundort grenzte das Suchgebiet stark ein. Es folgten erneute, gezielte Suchaktionen der Alpinpolizei unter schwierigen Bedingungen. Das Hirlatz-Gebiet ist bekannt für seine extreme Steilheit, dichten Latschenbewuchs sowie unzählige tiefe Felsspalten und Karsthöhlen. Trotz intensiver Nachsuche am Fundort konnten bis heute keine Gebeine geborgen werden.

Medien- & Ermittlungsberichte zum Nachlesen:
* Bericht zum Rucksackfund: [url=https://www.nachrichten.at/oberoesterre ... t4,2700441[/url]
https://www.nachrichten.at/oberoesterre ... t4,2700441

Hinweise: Sollten Bergsteiger oder Höhlenforscher im Bereich des Hirlatz-Massivs (insbesondere abseits der markierten Wege) auf menschliche Knochen oder Ausrüstungsgegenstände stoßen, wird gebeten, sofort die Alpinpolizei bzw. jede Polizeidienststelle unter dem Notruf 133 (oder Alpin-Notruf 140) zu verständigen.
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