Am 16. Februar 2005 wurde der 69-jährige Hausbesitzer und Vermieter Manfred Diefenbach tot in einer seiner Wohnungen im Berliner Stadtteil Friedrichshain aufgefunden. Ein Bekannter entdeckte die Leiche des Seniors. Die Obduktion und die Spurenlage am Tatort ergaben, dass der wohlhabende Rentner gefesselt und anschließend kaltblütig erwürgt wurde. Da die Räumlichkeiten gezielt durchsucht worden waren, wird von einem Raubmord ausgegangen. Das Verbrechen gilt bis heute als Cold Case.
- Tatzeitraum: In der Nacht vom Dienstag, 15. Februar, zum Mittwoch, 16. Februar 2005.
- Tatort: Berlin-Friedrichshain, Libauer Straße (vierte Etage eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses). Das Haus gehörte dem Opfer komplett, er nutzte dort selbst vier verschiedene Wohnungen im Vorderhaus.
- Streitbares Umfeld: Das Opfer litt unter einer schweren Alkoholerkrankung und galt in der Nachbarschaft sowie bei seinen Mietern als äußerst streitbar und "rustikal" im Umgang. Die Mordkommission ermittelte intensiv im Kreis der damaligen Mieter und Handwerker, stieß jedoch auf keine heiße Spur.
- Täterprofil: Da keine Einbruchspuren an der Wohnungstür vorhanden waren, ging die Polizei davon aus, dass der Vermieter seinen Mörder entweder freiwillig hineingelassen hatte oder der Täter im Besitz eines Schlüssels war.
Da Mord nicht verjährt, nimmt die Kriminalpolizei Berlin auch Jahrzehnte nach der Tat jeden Hinweis zum Umfeld des Opfers oder zu Beobachtungen in der Libauer Straße im Februar 2005 entgegen.