In der Nacht zum 2. Dezember 2004 wurde die 65-jährige Spielhallenaufsicht Doris Lülf aus Wulfen vor einer Spielhalle an der Eschenstraße im Dorstener Ortsteil Holsterhausen überfallen. Ein bislang unbekannter Täter attackierte die Frau auf dem Weg zu ihrem Auto an der Freiheitsstraße, um ihre Handtasche mit den Einnahmen zu rauben. Als das Opfer sich wehrte und um Hilfe schrie, versetzte ihr der Mörder einen tödlichen Messerstich. Doris Lülf verstarb kurz nach 2:00 Uhr nachts auf dem Bürgersteig.
- Gegen 02:00 Uhr nachts: Doris Lülf schließt die Spielhalle nach ihrer Schicht ordnungsgemäß ab.
- Kurz darauf: Auf dem kurzen Fußweg zu ihrem geparkten Wagen wird sie vom Täter abgefangen.
- Nach der Tat: Der Mörder flüchtet unerkannt mit der Beute. Trotz sofortiger Fahndung fehlt von ihm bis heute jede Spur.
- Das Raubmotiv: Der Täter hatte es gezielt auf die Handtasche und das darin vermutete Bargeld abgesehen.
- Cold-Case-Status: Da Raubmord nicht verjährt, gehört dieser Fall zu den über 40 ungelösten Tötungsdelikten im Kreis Recklinghausen, die von Altermittlern und der Mordkommission immer wieder auf neue Spuren (wie DNA-Abgleiche) überprüft werden.
Für die Aufklärung des Falls sucht die zuständige Polizei weiterhin nach Zeugen, die in jener Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Eschenstraße/Freiheitsstraße gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei Recklinghausen oder das LKA entgegen: