Einleitung & Sachverhalt:
Der gewaltsame Tod des 34-jährigen Eduard Merkher im Frühjahr 2000 gehört zu den unheimlichsten und komplexesten ungelösten Verbrechen in Nordrhein-Westfalen. Der Fall begann mit dem makabren Fund einer gefesselten Leiche in einem Gewässer bei Essen. Erst Monate später gelang es der Mordkommission, die Identität des Toten zu klären. Obwohl der eigentliche Tatort in seiner Wohnung in Düsseldorf rekonstruiert werden konnte, schweigen die Hintergründe der Tat bis heute. Der Fall wurde unter anderem in der RTL II-Dokumentation „Ungeklärte Morde – Dem Täter auf der Spur“ filmisch aufgearbeitet.
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- Opfer: Eduard Merkher (34 Jahre alt, gebürtig aus Moldawien)
- Tatzeit / Funddatum: Tot im Kanal aufgefunden am 30. April 2000
- Fundort: Essen, im Rhein-Herne-Kanal (in einer großen Reisetasche)
- Eigentlicher Tatort: Düsseldorf-Oberbilk, Privatwohnung des Opfers
- Status: Unaufgeklärtes Tötungsdelikt (Aktiver Cold Case)
- 30.04.2000 (Der grausige Fund): Passanten entdecken im Rhein-Herne-Kanal bei Essen eine im Wasser treibende, große Reisetasche. Beim Öffnen stoßen Einsatzkräfte auf eine männliche Leiche. Der Tote ist vollständig bekleidet und an den Gliedmaßen gefesselt. Da er keinerlei Dokumente bei sich trägt, bleibt er für die Polizei zunächst ein "Phantombild ohne Namen".
- Die Identifizierung nach fünf Monaten: Erst nach fünf intensiven Monaten gelingt der Kriminalpolizei der Durchbruch bei der Identität: Es handelt sich um den 34-jährigen Eduard Merkher, einen Spätaussiedler aus Moldawien, der offiziell in Düsseldorf-Oberbilk gemeldet war. Er galt als unauffälliger, sehr zurückgezogener Mann, der von staatlicher Sozialhilfe lebte und kaum soziale Kontakte pflegte.
- Das Verbrechen im Schlafzimmer: Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Düsseldorfer Wohnung stoßen Ermittler mithilfe von Luminol auf massive, weggewischte Blutspuren im Schlafzimmer. Nachbarn erinnern sich im Nachhinein, in der mutmaßlichen Tatnacht ein dumpfes Krachen aus der Wohnung gehört zu haben. Der Täter muss Merkher in dessen eigenem Bett attackiert, getötet, die Leiche anschließend gefesselt, verpackt und im rund 40 Kilometer entfernten Essen im Kanal entsorgt haben.
Da die Tat im absolut privaten Raum stattfand und kaum ein soziales Umfeld vorhanden war, hofft die Mordkommission bis heute auf Zeugen aus der damaligen osteuropäischen Community in Düsseldorf oder auf neue Treffer durch modernisierte DNA-Verfahren.
Hier sind die unverkürzten Original-Berichte und Audio-Analysen zum Fall für deine Zuschauer:
* Übersicht über ungelöste Regionalfälle im Pressearchiv von RP Online:
https://rp-online.de/nrw/panorama/nrw-ungeloeste-kriminalfaelle-aus-der-region_aid-19075483
* Ausführlicher True-Crime Podcast über den Fall bei Spotify:
https://open.spotify.com/show/3KtXkLLA7IyiANAIdbmwmj