Einleitung & Sachverhalt:
Am Abend des 23. November 2009 wurde der 46-jährige Polizeihauptkommissar und Dienstgruppenleiter Steffen Meyer in einem abgelegenen Garagenkomplex in Lauchhammer (Brandenburg) brutal ermordet. Der Beamte befand sich im Feierabend und trug Zivilkleidung, als er beim Abstellen seines privaten Pkw attackiert wurde. Trotz einer gigantischen Ermittlungsakte der Mordkommission von über 119 Bänden, Hunderten DNA-Proben und einer Ausstrahlung in der ARD-Dokumentationsreihe fehlt vom Täter bis heute jede trace. Der Fall wird von der Staatsanwaltschaft Cottbus weiterhin als aktiver, hochpriorisierter Cold Case geführt.
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- Opfer: Steffen Meyer (46 Jahre alt, Polizeihauptkommissar)
- Tatzeit / Funddatum: 23. November 2009, vermutlich zwischen 18:25 Uhr und 18:40 Uhr
- Tatort: Lauchhammer, Garagenkomplex in der Straße „Friedenseck“ (Südbrandenburg)
- Todesursache: Massive Schläge und tödliche Messerstiche
- Status: Unaufgeklärtes Tötungsdelikt (Aktiver Cold Case)
- Der schicksalhafte Feierabend: Steffen Meyer hat bereits Dienstschluss und will am Abend nur noch kurz zu einer Apotheke fahren. Gegen 18:25 Uhr steuert er den unbeleuchteten Garagenkomplex an, um sein Auto (einen Opel Vectra) zu parken.
- Der tödliche Angriff: In der Dunkelheit wird er überrascht. Die Ermittler gehen davon aus, dass er entweder einen Einbrecher auf frischer Tat ertappte oder gezielt aus dem Hinterhalt angegriffen wurde. Der Täter schlägt brutal auf ihn ein und sticht mehrfach mit einem Messer auf ihn zu.
- Die Entdeckung durch die Ehefrau: Da ihr Mann ungewöhnlich lange wegbleibt, macht sich Ulrike Meyer besorgt auf die Suche. Gegen 20:20 Uhr findet sie ihren Ehemann leblos in der Garage vor. Vom Tatort fehlt jedoch das Auto des Opfers.
- Die Spur nach Sachsen: Der geraubte Opel Vectra wird am nächsten Morgen rund 30 Kilometer entfernt in Sachsen entdeckt. Spätere Auswertungen zeigen, dass der Wagen nach der Tat rund 400 Kilometer weit bewegt wurde. Ein Hauptverdächtiger aus dem kriminellen Milieu musste mangels eindeutiger Beweise wieder entlassen werden.
Die Ermittler gaben die Hoffnung nie auf. Die Kriminaltechnik setzt bei den gesicherten Asservaten verstärkt auf modernste DNA-Analyseverfahren, um nachträglich molekulare Täterprofile zu isolieren.
Hier sind die Dokumentationen und Medienberichte zum Nachlesen und Anschauen für deine Zuschauer:
* RBB24 Investigativbericht über die 15-jährigen Ermittlungen:
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... n-sta.html
Medien:
https://www.maz-online.de/brandenburg/p ... SVJUQ.html
Wer hat am Abend des 23. November 2009 verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Garagenkomplexes "Friedenseck" in Lauchhammer gesehen? Wer kann Angaben zum Verbleib oder zu den Insassen des gestohlenen Opel Vectra in der Tatnacht im Raum Brandenburg/Sachsen machen?
- Zuständige Dienststelle: Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz (Dienststelle Lauchhammer)
- Telefonnummer: 03574 / 765-0
- Hinweise: Informationen werden bei jeder Polizeidienststelle (auch anonym) entgegengenommen.