Einleitung & Sachverhalt:
Der gewaltsame Tod des 64-jährigen Paul Saib im Sommer 2001 gehört zu den langanhaltenden ungelösten Kriminalfällen in Sachsen-Anhalt. Der alleinstehende Mann wurde leblos in seiner eigenen Wohnung in Magdeburg aufgefunden. Die Spurenlage am Tatort deutete unmissverständlich darauf hin, dass der Rentner Opfer eines brutalen Tötungsdelikts geworden war. Trotz umfangreicher Ermittlungen einer Mordkommission und der Überprüfung zahlreicher Personen aus dem flüchtigen Bekanntenkreis konnte der Täter bis heute nicht ermittelt werden. Der Fall wird von den Behörden weiterhin als aktiver Cold Case geführt.
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- Opfer: Paul Saib (64 Jahre alt)
- Tatzeitraum / Funddatum: Tot aufgefunden am 13. August 2001
- Tatort: Seine Privatwohnung in Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
- Status: Ungeklärter Mordfall (Aktiver Cold Case der Kriminalpolizei Magdeburg)
- 13.08.2001 (Die Entdeckung): Nachbarn oder Angehörige schöpfen Verdacht, da der 64-jährige Paul Saib ungewöhnlich lange nicht im Wohnumfeld gesehen wurde und auf Klopfen oder Rufen nicht reagiert. Nach dem Öffnen der Magdeburger Wohnung finden Einsatzkräfte den Rentner leblos in den Räumlichkeiten.
- Die Spurensicherung: Die Mordkommission und die Kriminaltechnik übernehmen sofort die Arbeit am Tatort. Es werden umfangreiche biologische Spuren und Fingerabdrücke gesichert. Die Auffindesituation und die Verletzungen des Opfers lassen keinen Zweifel an einem schweren Fremdverschulden aufkommen.
- Ermittlungen im Milieu: In den darauffolgenden Monaten konzentrieren sich die Ermittler auf das soziale und nachbarschaftliche Umfeld von Paul Saib. Es werden zahlreiche Verhöre durchgeführt und Alibis überprüft. Da jedoch ein klares Motiv – wie ein eskalierter Streit oder ein klassischer Raubüberfall – nicht eindeutig bewiesen werden kann, verläuft die Spur schließlich im Sande.
- Hoffnung auf moderne DNA-Analytik: Da Mord in Deutschland gesetzlich niemals verjährt, bleibt die Akte Paul Saib dauerhaft geöffnet. Im Zuge der sachsen-anhaltischen Cold-Case-Offensiven werden die damals am Magdeburger Tatort gesicherten Asservate in regelmäßigen Abständen an das Landeskriminalamt übergeben. Ziel ist es, mit den heutigen, hochsensiblen kriminaltechnischen Verfahren nachträglich ein präzises DNA-Profil des Täters zu isolieren.
Wer hat in den Tagen vor dem 13. August 2001 verdächtige Personen oder ungewöhnliche Aktivitäten im Umfeld der Wohnung von Paul Saib in Magdeburg beobachtet? Wer kann Angaben zu Kontakten, Besuchern oder eventuellen Konflikten des Opfers im Sommer 2001 machen?
- Zuständige Dienststelle: Polizeiinspektion Magdeburg / Mordkommission
- Telefonnummer (Zentrale): 0391 / 546-0
* Dokumentation ungeklärter Kapitalverbrechen und Cold Cases – Volksstimme
* IHK setzt Belohnung aus