Einleitung & Sachverhalt:
Am Morgen des 23. Mai 2003 wurde der 78-jährige Rentner Hans-Martin Preising leblos in seiner Wohnung in Hamburg-Altona aufgefunden. Der alleinstehende Mann war misshandelt und stranguliert worden. Die Ermittlungen ergaben, dass das Opfer den Mörder gekannt und freiwillig in die Wohnung gelassen haben muss. Trotz intensiver Spurensuche, einer Auslobung einer Belohnung und der Ausstrahlung im Fernsehen bei der Sendung "Ungeklärte Morde – Dem Täter auf der Spur" (RTL II) im Oktober 2011 fehlt vom Täter bis heute jede Spur.
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- Opfer: Hans-Martin Preising (78 Jahre alt, Rentner)
- Tatzeitraum / Funddatum: Tot aufgefunden am Freitag, 23. Mai 2003, gegen 09:00 Uhr
- Tatort: Seine Wohnung im Hochhaus in der Breiten Straße 159, Hamburg-Altona
- Todesursache: Misshandlung und Strangulation
- Status: Ungeklärter Mord (Aktiver Cold Case der Hamburger Mordkommission)
- Belohnung: Die Polizei hat eine Belohnung von 5.000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.
- 22.05.2003 (Der Abend vor dem Fund): Die Ermittlungen der Mordkommission rekonstruierten, dass Hans-Martin Preising am Abend des 22. Mai von einer öffentlichen Telefonzelle im Hamburger Hauptbahnhof angerufen wurde. Im Anschluss an dieses Telefonat erhielt er Besuch von einem unbekannten Mann in seiner Wohnung in der Breiten Straße.
- 23.05.2003 (Die Entdeckung): Eine Nachbarin sorgt sich um den älteren Herren und sieht nach dem Rechten. Gegen 09:00 Uhr morgens findet sie den 78-Jährigen tot auf. Er wurde vor seinem Tod misshandelt und schließlich erwürgt oder erdrosselt.
- Der zurückgelassene Schlafsack: Am Tatort stießen Kriminaltechniker auf ein wichtiges Beweismittel. In der Wohnung lag ein Schlafsack, der nachweislich nicht dem Opfer gehörte, sondern mutmaßlich vom Täter an den Ort des Geschehens mitgebracht und dort zurückgelassen worden war.
- Das Raubgut: Der Mörder durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete persönliche Wertgegenstände des Rentners. Gestohlen wurden eine Armbanduhr, eine Videokamera sowie ein Brillantring.
- Das Beziehungsumfeld: Der Rentner war homosexuell und pflegte Kontakte zu jungen Männern. Zum Tatzeitpunkt war er eng mit einem jungen Afghanen befreundet, der von der Mordkommission jedoch spurentechnisch und durch Alibis komplett als Täter ausgeschlossen werden konnte. Laut Polizei bevorzugte das Opfer Kontakte "zu jungen, südländischen Männern".
- Die Spur nach Teneriffa: Kurz vor der Tat hatte Hans-Martin Preising mehrere Wochen Urlaub in Puerto de la Cruz auf der Kanaren-Insel Teneriffa verbracht. Er reiste dort regelmäßig zwei bis drei Mal im Jahr hin. Die Ermittler prüfen intensiv, ob er den späteren Täter oder Mittelsmänner dort im Urlaub kennengelernt hat oder Kontakte von dort nach Hamburg führten.
Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen von Hans-Martin Preising auf Teneriffa (Puerto de la Cruz) oder im Hamburger Raum machen? Wer hat am Abend des 22. Mai 2003 verdächtige Beobachtungen im Hochhaus an der Breiten Straße 159 in Altona gemacht? Wer weiß, wer den Rentner vom Hauptbahnhof aus angerufen hat?
- Zuständige Dienststelle: Landeskriminalamt Hamburg (Mordkommission)
- Telefonnummer: 040 / 4286-56789
* Fahndungsbericht zur Ausstrahlung der Fernseh-Dokumentation im Fall Preising – queer.de