2004-Mord an Josef Schulz

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senia54
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2004-Mord an Josef Schulz

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📌 COLD CASE: Der rätselhafte Mord an Küster Josef Schulz (2004)
schulz.jpg
Bild:Medien

Einleitung & Sachverhalt:
Am späten Abend des 30. Dezember 2004 erschütterte ein brutales Gewaltverbrechen das Stadtzentrum von Kreuztal (Siegerland, NRW). Der 53-jährige katholische Küster Josef Schulz wurde auf dem Heimweg mitten in einer bewohnten Gegend von einem unbekannten Täter niedergestochen. Er verblutete noch am Tatort. Nur kurze Zeit später attackierte mutmaßlich derselbe Täter einen weiteren Mann an einem nahen Bahnübergang, der den Angriff jedoch schwer verletzt überlebte. Trotz hunderter Spuren, eines Phantombildes und Ermittlungen einer Mordkommission blieb die Tat bis heute völlig ungeklärt und gehört zu den bekanntesten Cold Cases der Region.

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📋 BASISDATEN ZUM FALL:
  • Opfer: Josef Schulz (53 Jahre alt, Küster/Gemeindediener der katholischen St. Johannes-Gemeinde)
  • Tatzeitpunkt: Donnerstag, 30. Dezember 2004, gegen 22:00 Uhr
  • Tatort: Straße „Im Plan“ (zwischen Rathaus und Feuerwehrhaus), Kreuztal-Zentrum (Siegerland, NRW)
  • Todesursache: Verbluten nach einer schweren Messerattacke (niedergestochen)
  • Status: Ungeklärter Mordfall (Aktiver Cold Case der Kriminalpolizei / Mordkommission Hagen)
  • Belohnung: Zur Tatzeit wurde eine Belohnung von 1.500 Euro für sachdienliche Hinweise ausgelobt.
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⏳ CHRONOLOGIE & TATABLAUF:
  • 30.12.2004 (Der Heimweg): Josef Schulz verbringt den Abend in einem örtlichen Sportlerheim. Gegen 22:00 Uhr bricht er auf, um zu seiner Wohnung auf dem Dörnberg zu laufen. Auf seinem Weg durch die Straße „Im Plan“ wird er unvermittelt attackiert, niedergestochen und bricht tödlich verletzt zusammen.
  • Die zweite Attacke: Im engen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit dem Mord nähert sich der Täter am Bahnübergang Moltkestraße einem 42-jährigen Mann aus Bulgarien. Auch auf diesen wird eingestochen. Im Gegensatz zum Küster überlebt der Osteuropäer die Messerattacke.
  • Der Fund des Ausweises (01.02.2005): Rund einen Monat nach der Tat finden Reinigungskräfte bei Säuberungsarbeiten den Personalausweis von Josef Schulz. Er liegt neben einem Mülleimer an einer Sitzbank an der Straße „Zur Buchtal“, direkt an der Bahnlinie der Rothaarbahn im Kreuztaler Ortsteil Kredenbach.
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🔍 DIE GRÖSSTEN ERMITTLUNGSRÄTSEL & SPURENLAGE:
  • Keine DNA-Spuren: Das größte Rätsel für die Kriminaltechnik ist das vollständige Fehlen von verwertbarem Täter-Material. Obwohl hunderte Spuren am Tatort gesichert wurden, gab es keinerlei DNA-fähige Anhaftungen – selbst an dem später weggeworfenen Personalausweis des Opfers konnten mikroskopisch keine Spuren des Mörders isoliert werden.
  • Der verdächtige Bar-Gast: Der Hauptverdächtige der Mordkommission ist ein unbekannter, junger Mann, der am verhängnisvollen Abend in einer Gaststätte im Kreuztaler Zentrum auffiel. Auf Basis von Zeugenaussagen wurde damals ein Phantombild erstellt, das jedoch nie zur Identifizierung einer konkreten Person führte.
  • Zwei Cold Cases im Kreis: Neben dem Fall Schulz existiert im Kreis Siegen-Wittgenstein mit dem Mord an der 32-jährigen Bianca Burbach (April 2007 in Siegen) nur ein weiteres ungelöstes Tötungsdelikt aus dieser Zeit, das die Behörden dauerhaft beschäftigt.
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📞 RELEVANTE ERMITTLUNGSFRAGEN & HINWEISE:
Wer hat am Abend des 30. Dezember 2004 gegen 22:00 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich der Straße „Im Plan“ oder am Bahnübergang Moltkestraße in Kreuztal gemacht? Wer kann Angaben zu Personen machen, die sich Ende Dezember 2004 oder Anfang Februar 2005 an der Bahnlinie in Kredenbach (Zur Buchtal) aufgehalten haben?
  • Zuständige Dienststelle: Polizeipräsidium Hagen (Mordkommission)
  • Telefonnummer (Zentrale): 02331 / 986-0
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🔗 QUELLENVERZEICHNIS & MEDIENBERICHTE:
https://www.sta-siegen.nrw.de/behoerde/ ... Schulz.pdf
https://www.wp.de/lokales/siegen-und-um ... fasst.html
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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