2003-Mord an Emrah Demirhan

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senia54
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2003-Mord an Emrah Demirhan

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📌 COLD CASE: Der rätselhafte Kiez-Mord an Emrah Demirhan (2003)
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Einleitung & Sachverhalt:
Der gewaltsame Tod des 38-jährigen Emrah Demirhan im Spätwinter 2003 gehört zu den rätselhaftesten ungelösten Verbrechen im Berliner Bezirk Charlottenburg. Der Mann wurde leblos in seiner eigenen Wohnung aufgefunden. Da es kaum sichtbare Spuren eines gewaltsamen Einbruchs gab, gestaltete sich die Suche nach dem Täter für die Berliner Mordkommission als extrem schwierig. Auch eine große Plakat- und Zeugenaktion zum zehnten Jahrestag der Tat brachte keine heiße Spur, weshalb das Delikt bis heute ein unaufgeklärter Altfall ist.

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📋 BASISDATEN ZUM FALL:
  • Opfer: Emrah Demirhan (38 Jahre alt)
  • Tatzeitraum / Funddatum: Tot aufgefunden am Sonntagnachmittag, 2. Februar 2003
  • Tatort: Seine private Wohnung in der Seelingstraße, Berlin-Charlottenburg
  • Status: Ungeklärter Mordfall (Aktiver Cold Case der 3. Mordkommission des LKA Berlin)
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⏳ CHRONOLOGIE & ERMITTLUNGSVERLAUF:
  • 02.02.2003 (Die Entdeckung): Bekannte oder Angehörige sorgen sich um den 38-Jährigen, da er unüblich lange nicht erreichbar ist. Am Sonntagnachmittag wird die Wohnung in der Charlottenburger Seelingstraße geöffnet. Polizeibeamte finden Emrah Demirhan leblos in den Räumen. Die Obduktion der Rechtsmedizin bestätigt kurz darauf ein Fremdverschulden – er wurde Opfer eines Tötungsdelikts.
  • Die Ermittlungen im Kiez: Die Mordkommission startete sofort eine intensive Befragung in der Nachbarschaft der Seelingstraße. Da es sich um eine belebte Wohngegend handelt, hofften die Ermittler auf Zeugen, denen in den Tagen vor dem 2. Februar ungewöhnliche Personen oder Streitigkeiten im Haus aufgefallen waren. Die Ausbeute an konkreten Hinweisen blieb jedoch gering.
  • März 2013 (Die Kiez-Offensive): Exakt zehn Jahre nach der Tat rollte die Berliner Kriminalpolizei den Fall als Cold Case wieder auf. Ermittler koordinierten eine großangelegte Plakataktion im Charlottenburger Kiez. Mit offiziellen Zeugenaufrufen an Straßenecken und in Geschäften rund um den damaligen Wohnort suchte die Mordkommission gezielt nach Menschen, die sich eventuell erst nach einem Jahrzehnt trauten, eine Aussage zu machen.
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🔍 ERMITTLUNGSANSÄTZE & COLD-CASE-STATUS:
  • Das persönliche Umfeld: Da keine offensichtlichen Anzeichen für einen klassischen Raubeinbruch vorlagen, konzentrierten sich die Ermittler stark auf das private und geschäftliche Umfeld des Opfers. Es wurde rekonstruiert, wer in den letzten Stunden vor der Tat Zugang zur Wohnung von Emrah Demirhan hatte.
  • Spurentechnische Überprüfung: Da Mord in Deutschland niemals verjährt, verbleibt die Akte Demirhan bei der zuständigen Mordkommission des LKA Berlin. Die damals am Tatort gesicherten biologischen Asservate und Gegenstände unterliegen im Zuge der fortschreitenden Kriminaltechnik regelmäßigen Kontrollen, um mittels moderner DNA-Analyseverfahren doch noch ein Täterprofil zu isolieren.
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📞 RELEVANTE ERMITTLUNGSFRAGEN & HINWEISE:
Wer hat in den Tagen vor dem 2. Februar 2003 verdächtige Beobachtungen in oder im Umfeld der Seelingstraße in Berlin-Charlottenburg gemacht? Wer kann Angaben zu Besuchern oder Kontakten von Emrah Demirhan im Winter 2003 machen?
  • Zuständige Dienststelle: Landeskriminalamt Berlin (3. Mordkommission)
  • Telefonnummer (Zentrale): (030) 4664-911301
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🔗 QUELLENVERZEICHNIS & OFFIZIELLE PRESSEBERICHTE:
* Hintergrundbericht zur Kiez-Fahndung und Wiederaufrollung des Falls – Der Tagesspiegel
* Bericht über den Zeugenaufruf der Mordkommission zum Jahrestag – Der Tagesspiegel
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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