Einleitung & Sachverhalt:
Der eiskalte Mord an Fernanda Marques Pires da Fonseca am frühen Morgen gehört zu den spektakulärsten und zugleich rätselhaftesten ungelösten Verbrechen der hessischen Kriminalgeschichte. Die Tat ereignete sich im Sommer 2004 in einer Arztpraxis im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Da ein Raub oder eine spontane Eskalation von den Ermittlern schnell ausgeschlossen werden konnte, konzentrierte sich die Mordkommission intensiv auf eine gezielte Auftragstat. Trotz der Einrichtung einer Sonderkommission und der Spurensicherung am Tatort ist das Verbrechen bis heute ein aktiver Cold Case.
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- Opfer: Fernanda Marques Pires da Fonseca (43 Jahre alt)
- Tatzeitpunkt: Mittwoch, 23. Juni 2004, gegen 06:00 Uhr morgens
- Tatort: In den Räumlichkeiten einer Arztpraxis, Frankfurt am Main - Sachsenhausen (Hessen)
- Todesursache / Tatausführung: Das Opfer wurde durch einen gezielten Schuss in den Kopf regelrecht exekutiert.
- Status: Ungeklärter Mordfall (Aktiver Cold Case der Kriminalpolizei Frankfurt am Main / LKA Hessen)
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CHRONOLOGIE & TATABLAUF:
- 23.06.2004 (Der Anschlag): Fernanda Marques Pires da Fonseca befindet sich am frühen Morgen gegen 06:00 Uhr in einer Arztpraxis im Stadtteil Sachsenhausen. Ein bislang unbekannter Täter dringt in die Räume vor, zieht eine Schusswaffe und schießt dem 43-jährigen Opfer gezielt in den Kopf. Sie verstirbt unmittelbar am Tatort.
- Die Flucht des Schützen: Dem Täter gelingt nach den tödlichen Schüssen die sofortige Flucht aus den Praxisräumlichkeiten. Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung der Frankfurter Polizei verliert sich seine Spur.
- Die Ermittlungen der Mordkommission: Die Polizei gründet eine Sonderkommission, um das private und geschäftliche Umfeld des Opfers zu durchleuchten. Am Tatort gelingt es den Kriminaltechnikern, biologische Spuren zu sichern, doch ein direkter Treffer in den Datenbanken bleibt aus.
ERMITTLUNGSANSÄTZE & HYPOTHESEN:
- Die gezielte Exekution: Das skrupellose und präzise Vorgehen des Täters am frühen Morgen deutet laut Kriminalpsychologen stark auf einen geplanten Mord hin. Da keine Wertsachen entwendet wurden, wird ein klassischer Raubmord ausgeschlossen. Die Ermittler prüfen intensiv die Theorie eines gezielten Auftragsmordes.
- Die Cold-Case-Offensive in Hessen: Da Mord in Deutschland niemals verjährt, lagert die Akte bei den Spezialisten für ungeklärte Altfälle in Hessen. Die gesicherten Projektile, Patronenhülsen und biologischen Spuren vom Tatort werden im Zuge der fortschreitenden Kriminaltechnik regelmäßig neu ausgewertet, um dem Täter doch noch ein Profil zuzuordnen.
RELEVANTE ERMITTLUNGSFRAGEN & HINWEISE:
Wer hat am frühen Morgen des 23. Juni 2004 im Bereich oder im Umfeld der Arztpraxis in Frankfurt-Sachsenhausen verdächtige Personen oder hektische Fluchtbewegungen beobachtet? Wer kann Angaben zu möglichen Motiven oder Feindschaften im Vorfeld der Tat machen?- Zuständige Dienststelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main (Mordkommission)
- Telefonnummer (Zentrale): 069 / 755-0
QUELLENVERZEICHNIS & OFFIZIELLE MEDIENBERICHTE:
https://www.bild.de/news/inland/mord/di ... .bild.html
muss man weiter runterscrollen