2008-Mord an Edith Schulze und Roswitha Chadt

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senia54
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2008-Mord an Edith Schulze und Roswitha Chadt

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📌 COLD CASE: Der grausame Doppelmord an Edith Schulze & Roswitha Chadt (2008)

Einleitung & Sachverhalt:
Am Samstag, den 28. Juni 2008, erschütterte ein beispielloses Verbrechen den Dortmunder Stadtteil Eving. In einem idyllischen Schiefer-Reihenhäuschen in der Zipsstraße wurden die 85-jährige Edith Schulze und ihre 59-jährige Tochter Roswitha Chadt grausam ermordet aufgefunden. Die beiden Frauen lebten unauffällig und zurückgezogen. Trotz einer großangelegten Spurensicherung, Ermittlungen im privaten Umfeld und einer bundesweiten Fahndungsausstrahlung im ZDF-Klassiker "Aktenzeichen XY... ungelöst" im August 2011 konnte die Tat bis heute nicht aufgeklärt werden.

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📋 BASISDATEN ZUM FALL:
  • Opfer: Edith Schulze (85 Jahre alt) & Roswitha Chadt (59 Jahre alt, Mutter und Tochter)
  • Tatzeitraum:** Vermutlich in der Nacht vom 27. Juni auf Samstag, den 28. Juni 2008
  • Tatort: Das gemeinsame Wohnhaus in der Zipsstraße, Dortmund-Eving (Nordrhein-Westfalen)
  • Auffindesituation: Der Enkel bzw. Sohn der Opfer wollte am Vormittag den Rasen mähen und entdeckte die Leichen.
  • Todesursache: Edith Schulze wurde im Bett erwürgt; Roswitha Chadt wurde mit massiver stumpfer Gewalt auf der Treppe erschlagen.
  • Status: Ungeklärter Doppelmord (Aktiver Cold Case der Kriminalpolizei Dortmund)


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⏳ CHRONOLOGIE & ERMITTLUNGSVERLAUF:
  • 28.06.2008 (Die Entdeckung): Thomas Chadt (32) möchte seinen Verwandten eine Freude bereiten und erscheint unangemeldet an der Zipsstraße, um den Garten zu pflegen. Als niemand öffnet, betritt er das Haus. Er findet seine Mutter Roswitha blutüberströmt im Treppenhaus. Seine Großmutter Edith liegt leblos im Bett. Für beide Frauen kommt jede Hilfe zu spät.
  • Das brutale Vorgehen: Die Obduktion zeigt ein extrem brutales und unterschiedliches Vorgehen des Täters. Während die bettlägerige 85-jährige Mutter erwürgt wird, muss die 59-jährige Tochter ihren Angreifer überrascht haben. Sie wird im Flur- und Treppenbereich mit massiver stumpfer Gewalt attackiert und stirbt an schweren Kopfverletzungen.
  • August 2011 (Fahndung im TV): Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission Dortmund rollen den Fall bei "Aktenzeichen XY... ungelöst" auf. Es gehen zwar zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein, eine heiße Spur zu einem konkreten Verdächtigen oder einem Motiv ergibt sich daraus jedoch nicht.


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🔍 ERMITTLUNGSANSÄTZE & DETAILS ZUR SPURENSICHERUNG:
  • Spuren am Tatort: Kriminaltechniker sicherten im gesamten Wohnhaus akribisch biologische Spuren sowie Fingerabdrücke. Da das Haus im Gegensatz zu anderen Fällen nicht in Brand gesteckt wurde, verfügt die Spurensicherung über verwertbares DNA-Material, das dem Täter zugeordnet werden kann. Ein Abgleich in der zentralen Gendatenbank verlief jedoch ohne Treffer.
  • Nachbarschaftsbefragung: Die Zipsstraße gilt als ruhige Wohngegend. Die Anwohner beschrieben die beiden Frauen als extrem freundliche, unauffällige und gänzlich harmlose Nachbarinnen. Niemandem fielen in der mutmaßlichen Tatnacht ungewöhnliche Geräusche oder Schreie auf, was für einen schnellen oder drinnen stattgefundenen Angriff spricht.
  • War es eine Täterin? Eine Besonderheit in den Ermittlungen der Dortmunder Kriminalpolizei war die zeitweise Prüfung, ob eine Frau die Tat begangen haben könnte. Bestimmte Spurenkonstellationen und das spezifische Angriffsverhalten am Tatort ließen die Profiler diese unübliche Hypothese intensiv untersuchen.
  • Raub oder Beziehungstat? Da die beiden Frauen keine Reichtümer besaßen, gestaltete sich die Suche nach einem Motiv extrem schwer. Wertsachen aus dem Haus wurden nach Medienberichten nicht im großen Stil entwendet, was gegen einen klassischen, eskalierten Raubüberfall spricht und eher eine Tat aus dem weitläufigen Umfeld denkbar macht.


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📞 RELEVANTE ERMITTLUNGSFRAGEN & HINWEISE:
Wer hat in den Tagen vor dem 28. Juni 2008 oder in der Tatnacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Zipsstraße in Dortmund-Eving beobachtet? Hat sich jemand auffällig nach den Lebensgewohnheiten der beiden alleinstehenden Frauen erkundigt?
  • Zuständige Dienststelle: Polizeipräsidium Dortmund (Mordkommission / Cold Case)
  • Telefonnummer (Zentrale): 0231 / 132-0


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Medien:

* Ermittlungsbericht zum Obduktionsergebnis (Zipsstraße) – Der Tagesspiegel
https://www.fr.de/panorama/doppelmord-z ... 70835.html
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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