2011-Mord an Karl-Heinz Radmiller

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2011-Mord an Karl-Heinz Radmiller

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📌 COLD CASE: Der rätselhafte Mord im Ismaninger Forst an Karl-Heinz Radmiller (2011)
radm.jpg
Polizei
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📋 BASISDATEN ZUM FALL:
  • Opfer: Karl-Heinz Radmiller (81 Jahre, Rentner aus München-Maxvorstadt)
  • Tatzeitraum: Vermutlich Mitte August 2011 (Vermisstenmeldung vom 17. August 2011)
  • Leichenfundort: Ismaninger Forst / Isarauen bei Ismaning (Landkreis München, Bayern)
  • Funddatum: 26. Oktober 2011
  • Status: Ungelöst (Aktiver Cold Case)
  • Zuständige Dienststelle: Polizeipräsidium München (Mordkommission)
  • Belohnung: 5.000 Euro von der Staatsanwaltschaft für sachdienliche Hinweise ausgesetzt
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⏳ CHRONOLOGIE UND ERMITTLUNGSSTAND:
  • Mitte August 2011 (Das Verschwinden): Karl-Heinz Radmiller, der trotz seines Alters sehr mobil war und ein rotes Leichtkraftrad (Moped) der Marke Piaggio (Modell "Crazy Rally 50") fuhr, verschwindet spurlos. Am 17. August wird er offiziell als vermisst gemeldet.
  • 26. Oktober 2011 (Der Makabre Fund): Eine Försterin entdeckt die skelettierte Leiche des Rentners in einem unwegsamen, dichten Unterholz bei Ismaning. Das Opfer war bis auf Unterhose und T-Shirt entkleidet. Das Moped des Rentners wird unweit des Fundortes ordnungsgemäß verschlossen am Waldrand aufgefunden.
  • Die Todesursache: Die rechtsmedizinische Untersuchung stellt mehrere tödliche Messerstiche als Todesursache fest. Ein Raubmord gilt als unwahrscheinlich, da aus der Wohnung des Opfers keine Wertsachen fehlten.
  • Das Milieu & Ermittlungsansatz: Das Waldstück diente als überregional bekannter Treffpunkt für Männer, die anonyme Kontakte zu anderen Männern suchten. Ermittlungen ergaben, dass der geschiedene Radmiller dort regelmäßig hinfuhr. Die Polizei geht davon aus, dass er dort im Sommer 2011 arglos auf seinen späteren Mörder traf.
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🔎 MEDIALE ÖFFENTLICHKEITSFAHNDUNG:
Der Fall wurde aufgrund des ungewöhnlichen Opferprofils bundesweit bekannt. Die Münchner Ermittler präsentierten den Fall im Dezember 2011 sowie im Oktober 2012 detailliert in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“. Trotz Plakataktionen am Fundort und dem Einsatz von Fallanalytikern (Profilern) konnten bis heute keine konkreten Tatverdächtigen ermittelt werden.

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🔗 FREI ZUGÄNGLICHE QUELLEN & BERICHTE:
* Erster Fahndungsbericht und Vermisstenmeldung – TZ.de
* Berichterstattung zur „Aktenzeichen XY“-Fahndung – Merkur.de
* Ermittlungsergebnisse zu den Spuren am Tatort – Abendzeitung-Muenchen.de
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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