Bild: Polizei Berlin
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- Opfer: Mesut Ter (43 Jahre)
- Tatdatum / Tatzeit: 15. März 2016, gegen 07:55 Uhr
- Tatort: Bismarckstraße 93, Berlin-Charlottenburg
- Status: Ungelöst (Aktiver Cold Case)
- Zuständige Dienststelle: Landeskriminalamt Berlin (Mordkommission)
- Belohnung: 10.000 Euro ausgelobt
- 15. März 2016 (Die Detonation): Mesut Ter befehrt im morgendlichen Berufsverkehr die Berliner Bismarckstraße in der City West. Plötzlich explodiert während der Fahrt ein hocheffizienter Sprengsatz, der heimlich unter dem Bodenblech des VW Passat montiert worden war. Die Wucht der Explosion reißt das Fahrzeug auf. Ter erleidet tödliche Verletzungen und stirbt noch am Unfallort.
- Die Ermittlungen im Milieu: Die Spuren führen die Mordkommission tief in die Strukturen der organisierten Kriminalität. Das Opfer war polizeibekannt und stand in der Vergangenheit mit internationalem Rauschgifthandel (Kokainschmuggel) und illegalem Glücksspiel in Verbindung. Als Tathintergrund vermuten Ermittler einen gezielten Racheakt oder eine brutale Machtdemonstration konkurrierender Banden.
- Die Sackgasse: Eine im Jahr 2017 im Ausland durchgeführte Festnahme führte zu keinem Ermittlungsdurchbruch. Da der oder die Drahtzieher sowie der Bombenbauer bis heute unidentifiziert sind, sucht die Justiz weiterhin nach Zeugen, die Angaben zum Umfeld des Opfers oder zu auffälligen Beobachtungen am Tatmorgen machen können.
Der Anschlag gilt als eine Hinrichtung nach Mafia-Art, wie sie das Berliner Zentrum in dieser Form selten erlebt hat. Durch das rücksichtslose Zünden eines militärischen Sprengsatzes im dichten Berufsverkehr nahmen die Täter den Tod zahlreicher unbeteiligter Passanten billigend in Kauf. Der Fall ist aufgrund des kriminellen Hintergrunds hochgradig komplex.
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* Offizieller Zeugenaufruf & Fahndungsdetails – Berlin.de