2015-Mord an Birgit Ameis

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2015-Mord an Birgit Ameis

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Birgit-Ameis.jpg
Bild Polizei

📌 FALLAKTE: Der ungelöste Mord an Birgit Ameis (2015)

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📋 BASISDATEN ZUM FALL:
  • Opfer: Birgit Ameis (54 Jahre, Angestellte beim Deutschen Wetterdienst)
  • Verschwinden: Karsamstag, 4. April 2015 am Flughafen Frankfurt-Hahn
  • Fundort der Leiche: 5. November 2020 in einem Waldstück der Gemarkung Büchenbeuren
  • Status: Ungelöstes Tötungsdelikt / Aktiv geführter Cold Case
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⏳ CHRONOLOGIE DES VERBRECHENS (Frühjahr 2015):
  • 4. April 2015 (ca. 07:00 Uhr): Die 54-jährige Birgit Ameis beendet ihre Nachtschicht am Flughafen Frankfurt-Hahn. Sie packt ihre Sachen im Appartementhaus (Gebäude 663) und bricht auf, um zurück zu ihrer Familie nach Lohmar (NRW) zu fahren. Dort kommt sie nie an.
  • 11. April 2015 (Autofund): Ihr roter Renault Mégane Scenic (Kennzeichen: SU-UA 256) wird verschlossen auf einem Gemeindeparkplatz im Mühlenweg in Lautzenhausen entdeckt. Im Wagen befinden sich ihre Handtasche samt Papieren. Vom Opfer fehlt jede Spur.
  • 5. November 2020 (Der Knochenfund): Mehr als fünfeinhalb Jahre nach ihrem Verschwinden findet ein Pilzsammler skelettierte menschliche Überreste in einem dichten, unwegsamen Waldstück bei Büchenbeuren (nahe der alten Hunsrückhöhenstraße B 327 / K 77). Ein Zahnabgleich bestätigt zweifelsfrei die Identität von Birgit Ameis. Die Rechtsmedizin stellt Spuren von Fremdeinwirkung fest.
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🕵️ ERMITTLUNGSSTAND & GEHEIMNISVOLLE ASSERVATE:
Die Ermittler der Sonderkommission (SOKO) Hahn gehen fest von einem Gewaltverbrechen aus. Neben einer am Auto gesicherten DNA-Spur wirft die Herkunft mehrerer Gegenstände bis heute große Rätsel auf. Die Polizei sucht Zeugen zu folgenden Asservaten:
1. Die Mülltüte am Autogriff: Am Türgriff ihres Wagens in Lautzenhausen wurde eine blaue Mülltüte mit einer fremden männlichen DNA-Spur isoliert.
2. Die Gegenstände im Wald: Nahe dem Leichenfundort wurden Drahtgebinde und Netze entdeckt, die möglicherweise zum Einfangen von Vögeln dienten.
3. Die Funde beim Luisenhäuschen: Bereits Mitte April 2015 wurden in einem Waldgebiet bei Büchenbeuren nahe dem „Luisenhäuschen“ markante Gegenstände entdeckt: Eine graue, 60x80 cm große Mülltüte mit dem Aufdruck "KOMO", eine in Einzelteile zerlegte rote Plastikklappbox, ein weißer Autolederschwamm sowie ein schwarzer Damen-Fleece-Handschuh (Größe 7,5).
4. Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

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📞 HINWEISE GESUCHT:
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminaldirektion Koblenz oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Für absolut vertrauliche Informationen wurde ein anonymes Hinweistelefon geschaltet.
  • Zuständige Behörde: Kriminaldirektion Koblenz / SOKO Hahn
  • Telefon Hinweistelefon (Zentrale): +49 (0)261 103-2690
  • Telefon anonymes Hinweistelefon: +49 (0)261 103-2738
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🔗 WEITERFÜHRENDE QUELLEN & MEDIA-LINKS:
* Offizielle Fahndungsseite & Fragen zu den Asservaten – Polizei Rheinland-Pfalz
* Ausführlicher Medien-Bericht zu den am Tatort gesicherten Gegenständen – Kölner Stadt-Anzeiger
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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