Hallo zusammen,
ich möchte hier an einen der bekanntesten und ungelösten Cold Cases aus dem Elbe-Weser-Dreieck erinnern, der bis heute die Ermittler beschäftigt: Das spurlose Verschwinden der damals 18-jährigen Angelika Kielmann. Ihr Fall wird der berüchtigten sogenannten „Disco-Mordserie“ zugeordnet.
Der Tag des Verschwindens:
Angelika Kielmann lebte in Cuxhaven-Sahlenburg und arbeitete als Verkäuferin in einer Konditorei. Am Abend des 7. Juni 1978 (einem Mittwoch) besuchte sie gemeinsam mit ihrer Schwester die Cuxhavener Diskothek „Zur Börse“. Gegen 23:00 Uhr verließen die Schwestern das Lokal getrennt voneinander. Zeugen sahen Angelika kurz darauf noch beim Trampen an der Straße. Zu Hause kam sie jedoch nie an. Eine detaillierte Chronik des damaligen Abends lässt sich im Fallbericht auf Mordserie.de nachlesen.
Hintergründe & Ermittlungsstand:
- Die „Disco-Morde“: Zwischen 1977 und 1986 verschwanden in der Region Cuxhaven und Bremerhaven insgesamt sechs junge Frauen unter ähnlichen Umständen.
- Verdacht auf Kurt-Werner Wichmann: Ob der als „Göhrde-Mörder“ bekannt gewordene Serienmörder für die Taten verantwortlich ist, bleibt Gegenstand polizeilicher Prüfungen und sorgt in Expertenkreisen weiterhin für Diskussionen, wie aktuelle Berichte der Cuxhavener Nachrichten / CNV Medien zeigen.
Die Polizeiinspektion Cuxhaven ist weiterhin auf jeden noch so kleinen Zeugenhinweis angewiesen:
- Wer hat Angelika Kielmann am Abend des 7. Juni 1978 in oder im Umfeld der Diskothek „Zur Börse“ gesehen?
- Wer kann Angaben zu Fahrzeugen machen, die an diesem Mittwochabend in Cuxhaven Tramperinnen mitgenommen haben?