1993-Suche nach Joachim Szieleit

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senia54
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1993-Suche nach Joachim Szieleit

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Vermisstenfall / Verdacht auf Raubmord (Cold Case): Joachim Szieleit (Seit 06.05.1993)
Joachim S.jpg
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hier in den 90er
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Download (2).jpg
damals mit 32Jahren

Letzter Aufenthaltsort: Kassel (Hessen) / Fahrtrichtung Hameln (Niedersachsen)
Datum des Verschwindens: Donnerstag, 06. Mai 1993
Alter zum Zeitpunkt des Verschwindens: 32 Jahre



Sachverhalt & Die tödliche Falle am Autotelefon:
Der damals 32-jährige Joachim Szieleit lebte in einem kleinen Appartement in einem Hochhaus am Grünen Weg 21 in Kassel und verdiente sein Geld als selbstständiger Gebrauchtwagenhändler. Anfang Mai 1993 machte er sich auf den Weg Richtung Hameln, um dort privat einen weißen VW Golf anzukaufen.

Während der Fahrt klingelte sein Autotelefon. Am Apparat war ein unbekannter Mann, der ihm ein vermeintliches Wahnsinns-Schnäppchen unterbreitete: Der Anrufer bot ihm einen exklusiven Mercedes 500 SL für einen Spottpreis von 80.000 D-Mark an. Um den Deal sofort perfekt zu machen, kehrte Szieleit eilig nach Kassel zurück und besorgte im Bekanntenkreis und über Kredite die enorme Summe von 80.000 D-Mark in bar.

Das spurlose Verschwinden & Die Phantom-Spur:
Am Donnerstag, dem 6. Mai 1993, wollte Szieleit das Bargeld übergeben und den Luxuswagen abholen. Seit diesem Moment fehlt von ihm jede Spur:
  • Der erfundene Verkäufer: Die späteren Ermittlungen der Kriminalpolizei brachten eine schockierende Erkenntnis: Den angeblichen Mercedes-Verkäufer hat es offiziell überhaupt nicht gegeben. Name, Identität und das Fahrzeug waren komplett frei erfunden.
  • Der Raubmord-Verdacht: Das Kommissariat 11 der Kripo Kassel ist sich sicher, dass der Unbekannte am Telefon ein reines Ablenkungsmanöver gestartet hatte. Der Täter wusste exakt, dass Szieleit als Händler schnell an große Summen Bargeld herankam. Er lockte den 32-Jährigen an einen geheimen Übergabeort, um ihn zu berauben und anschließend zu töten.
  • Keine Spuren: Es gibt in diesem Fall keinen gesicherten Tatort, kein Tatwerkzeug und bis heute keine Spur von Szieleits Leiche oder den geraubten 80.000 D-Mark.
Ermittlungsfortschritte nach TV-Fahndung (2015):
Nachdem der Fall nach 22 Jahren Stillstand im April 2015 umfassend bei "Aktenzeichen XY... ungelöst" ausgestrahlt wurde, kam noch einmal Bewegung in die Akten. Bei der Sonderkommission gingen über ein Dutzend neue Hinweise ein. Einige Anrufer nannten konkrete Namen von Personen aus der damaligen Autohändler- und Rotlichtszene, die als Tippgeber oder Täter infrage kamen. Eine rechtskräftige Anklage konnte daraus jedoch bislang nicht konstruiert werden.

Personenbeschreibung / Merkmale:
  • Statur / Erscheinung: 32 Jahre alt (1993), normale bis kräftige Statur, gepflegtes Auftreten.
  • Haare: Dunkelbraunes, kurzes Haar.
  • Besonderes Merkmal: Bewegte sich geschäftlich viel auf Achse zwischen Hessen und Niedersachsen.
Medienberichte & Fall-Analysen: Hinweise zu dem unbekannten Anrufer im Mai 1993, zu Personen, die damals auffallend schnell über größere Mengen Bargeld verfügten, oder zum Verbleib von Joachim Szieleit nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen (Kassel) unter der Rufnummer 0561 / 910-0 entgegen.
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MODERATOREN-HINWEIS ZUR DISKUSSION:

Da im Fall Joachim Szieleit nach der XY-Sendung konkrete Namen aus der damaligen regionalen Händlerszene an die Polizei übermittelt wurden, gilt für diesen Thread eine strikte Vorgabe:
  1. Keine Namensnennungen oder Gerüchte: Es ist absolut verboten, Namen von Autohändlern, Werkstattbesitzern oder Bekannten aus dem damaligen Kasseler Raum zu posten, die mit dem Fall in Verbindung gebracht werden könnten. Die Ermittlungen laufen im Hintergrund, es gilt die Unschuldsvermutung.
  2. Fokus auf den Modus Operandi: Diskussionen über den Ablauf des Telefonats, die logistische Machbarkeit einer Bargeldbeschaffung innerhalb weniger Stunden im Jahr 1993 sowie den potenziellen Fahrtweg sind sachlich erwünscht.
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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